Baerbock lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA ab

6. Februar 2026

Sport - aktuelle Fakten und Einordnung

Sport und politische Verantwortung in New York

New York () – Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und frühere Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lehnt einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ab.

Ein Boykott „würde ja auch und treffen, die ebenso Ausrichter sind“, sagte Baerbock dem „Redaktionsnetzwerk „. „Auch darüber hinaus halte ich nichts davon, notwendige politische Debatten auf dem Rücken von Sportlerinnen und Sportlern auszutragen, die jahrelang auf eine Meisterschaft hingearbeitet haben.“

Baerbock rief allerdings Verbände und Politik zu bedachtem Handeln auf. Verbände und Funktionäre stünden „im Rahmen von sportlichen Großereignissen in der Pflicht, dass ihre eigenen Vergabekriterien wie Pressefreiheit, Nichtdiskriminierung oder auch Einreisebestimmungen nicht mit Füßen getreten werden“, sagte Baerbock. „Und auf der Ebene gibt es natürlich auch eine politische Verantwortung, sich nicht als Claqueur auf den Rängen instrumentalisieren zu lassen, sondern sich vielmehr auch im Vorfeld klar zu positionieren.“

Forderungen nach einem Boykott der WM gibt es vor dem Hintergrund der Annexions-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Grönland und Kanada sowie wegen des brutalen Vorgehens gegen die eigene Bevölkerung.

Distanziert reagierte Baerbock auf den Vorstoß des Präsidenten des Weltfußballverbandes Fifa, Gianni Infantino, Russland wieder zu internationalen Fußball-Turnieren zuzulassen. „Meines Wissens ist der russische Angriffskrieg leider noch nicht beendet“, sagte Baerbock dem RND.

Siehe auch:  Krisenstab der Bundesregierung wegen Venezuela zusammengekommen
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Annalena Baerbock (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Annalena Baerbock lehnt Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ab.
  • Sie betont, dass Boykottmaßnahmen auch Kanada und Mexiko treffen würden.
  • Baerbock fordert Verbände zu bedachtem Handeln hinsichtlich Menschenrechten und Vergabekriterien auf.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Sportlerinnen und Sportler, Verbände, Politik
  • Regionen: Kanada, Mexiko, Russland
  • Themen: Fußball-Weltmeisterschaft 2026, Pressefreiheit, Nichtdiskriminierung, Einreisebestimmungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung eines Boykotts aufgrund möglicher negativer Auswirkungen auf Kanada und Mexiko
  • Notwendigkeit, politische Debatten nicht auf dem Rücken von Sportlern auszutragen
  • Forderung nach Einhaltung von Vergabekriterien wie Pressefreiheit und Nichtdiskriminierung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Annalena Baerbock lehnt einen Boykott der Fußball-WM 2026 ab.
  • Sie ruft Verbände und Politik zu bedachtem Handeln auf, insbesondere bezüglich Vergabekriterien wie Pressefreiheit und Nichtdiskriminierung.
  • Baerbock fordert eine klare Positionierung der Politik im Vorfeld sportlicher Großereignisse.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,4/5 (24 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH