NRW-Gesundheitsminister Laumann lehnt Zuckersteuer ab

7. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen

() – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) lehnt die von vielen geforderte Erhöhung von Tabak- und Zuckersteuer ab.

„Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über höhere Steuern zu diskutieren. Ich finde, wir haben vordringlichere Probleme. Etwa die Stabilisierung des Gesundheitssystems“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“.

Dazu fordert Laumann, die Ausgaben für Ärzte und Arzneien an die Einnahmenentwicklung der Krankenkassen zu binden. „Wir geben jedes Jahr rund 500 Milliarden Euro für unser Gesundheitssystem aus. Das muss reichen. Wir müssen zu einer einnahmenorientierten Ausgabenpolitik kommen. Das bedeutet zum Beispiel, dass auch die Honorare der Ärzte und die Pharmaausgaben nicht stärker steigen können als die Einnahmen.“

Der CDU-Politiker warnt die SPD davor, alle Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung einzubeziehen: „Dies würde den Bund, aber vor allem die Länder mit hohen Kosten belasten, da diese wegen der Lehr- und Polizeikräfte besonders viele Beamte haben. Sie müssten nicht nur die Behandlungskosten für Pensionäre weiter finanzieren und gleichzeitig auch die Arbeitgeberbeiträge für neue Beamte. Ich sehe zurzeit leider nicht, wie wir in den Ländern so einen Systemwechsel finanzieren können“, so Laumann.

Siehe auch:  Wetterbericht für Nordrhein-Westfalen (13.03.2026)
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einem Supermarkt (Archiv)

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  • NRW-Gesundheitsminister lehnt Erhöhung von Tabak- und Zuckersteuer ab.
  • Forderung nach einnahmenorientierter Ausgabenpolitik im Gesundheitswesen.
  • Warnung vor Einbeziehung aller Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung wegen hoher Kosten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Nordrhein-Westfalen (NRW)
  • Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU)
  • Fokus auf Gesundheitssystem mit 500 Milliarden Euro Ausgaben jährlich

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung der Erhöhung von Tabak- und Zuckersteuer
  • Fokussierung auf Stabilisierung des Gesundheitssystems als vordringliches Problem
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  • Laumann lehnt Erhöhung von Tabak- und Zuckersteuer ab.
  • Ausgaben für Ärzte und Arzneien sollen an Einnahmenentwicklung der Krankenkassen gebunden werden.
  • Warnung vor Einbeziehung aller Beamten in die gesetzliche Krankenversicherung aufgrund hoher Kosten.

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