Bayerns Gesundheitsministerin warnt vor Cannabis und E-Zigaretten

8. Februar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Jugend- und Gesundheitspolitik in Bayern

() – Die Präventionsangebote für Jugendliche in zeigen nach Angaben von Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) in vielen Bereichen Wirkung. Sie verwies am Sonntag auf eine neue Studie, wonach der Alkohol- und Tabakkonsum bei Jugendlichen weiter zurückgegangen sei.

Zugleich seien aber besorgniserregende Trends beim Cannabiskonsum und bei E-Zigaretten zu verzeichnen.

Die Auswertung der Europäischen Schülerstudie zu Alkohol und Drogen (ESPAD) für Bayern ergab, dass sich die Zahl der 15- bis 16-Jährigen, die mindestens einmal herkömmliche Zigaretten geraucht haben, seit 2003 etwa halbiert hat. Auch der Alkoholkonsum sei rückläufig, liege mit rund 85 Prozent der Jugendlichen, die schon einmal Alkohol getrunken haben, aber noch zu hoch.

Deutlich gestiegen ist dagegen der Konsum von E-Zigaretten. Der Anteil der Jugendlichen, die in den letzten 30 Tagen konsumiert haben, stieg von rund 7 Prozent im Jahr 2015 auf 30 Prozent im Jahr 2024.

Besorgt zeigte sich Gerlach über den problematischen Cannabiskonsum, der sich bei den 15- und 16-Jährigen im Vergleich zu 2007 fast verdoppelt habe.

Sie forderte, die Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken müsse komplett zurückgenommen werden. Die Studie befasst sich auch mit der Mediennutzung und weist einen starken Anstieg der problematischen Internetnutzung aus.

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Fast 81 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, zu viel Zeit in sozialen Medien zu verbringen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Judith Gerlach (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Alkohol- und Tabakkonsum bei Jugendlichen in Bayern ist zurückgegangen.
  • Konsum von E-Zigaretten unter Jugendlichen stieg von 7 % (2015) auf 30 % (2024).
  • Cannabiskonsum bei 15- und 16-Jährigen hat sich seit 2007 fast verdoppelt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Jugendliche in Bayern, insbesondere im Alter von 15 bis 16 Jahren.
  • Rückgang des Tabakkonsums: etwa halbiert seit 2003; Alkoholkonsum bei ca. 85% der Jugendlichen.
  • Anstieg des E-Zigarettenkonsums: von 7% (2015) auf 30% (2024); fast Verdopplung des Cannabiskonsums seit 2007.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang des Alkohol- und Tabakkonsums bei Jugendlichen
  • Anstieg des Konsums von E-Zigaretten und problematischem Cannabiskonsum
  • Besorgnis über exzessive Nutzung sozialer Medien und Internet
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