GdP reagiert zurückhaltend auf SPD-Pläne zur Bahn-Sicherheit

9. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheitspolitik bei der Bahn in Berlin

() – Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat zurückhaltend auf Pläne der SPD-Bundestagsfraktion zur Neuordnung der Sicherheitsdienste bei der Bahn reagiert. Die SPD-Innenpolitiker wollen die private DB-Sicherheit und die Bundespolizei an Bahnhöfen in einem neuen „Zentralen Objektschutz Bahn“ zusammenfassen.

„Es fehlen noch viele Details, um die Idee der SPD abschließend beurteilen zu können“, sagte Andreas Roßkopf, Vorsitzender der GdP für den Bereich Bundespolizei, dem „Redaktionsnetzwerk „. Es gebe viele Punkte, die das Papier nicht ausreichend erörtere. „Welcher Status soll für die `neuen` Beschäftigten geschaffen werden?“, fragte Roßkopf. „Welche tatsächlichen, genauen Aufgabenbeschreibungen sind zu treffen? Wer soll die Finanzierung übernehmen?“ Die Bahn müsse „als Eigentümer auch eigene Maßnahmen zum Schutz ihres Eigentums und zum Beispiel dem Hausrecht leisten“, auch das werde nicht angesprochen.

Nach Ansicht der SPD-Innenpolitiker ist die Sicherheit bei der Bahn derzeit „von parallelen Zuständigkeiten und einem Nebeneinander unterschiedlicher Akteure geprägt“. In dem Papier, über das die RND-Zeitungen berichten, heißt es: „Unterschiedliche Standards, Befugnisse und Verantwortlichkeiten führen zu Koordinationsproblemen, Reibungsverlusten und einem uneinheitlichen Schutzniveau.“

Die DB-Sicherheit und ihre Subunternehmen beschäftigen zusammen etwa 5.000 Personen. Hinzu kommen Sicherheitsdienste, die von anderen Eisenbahnunternehmen beauftragt werden und in deren Nahverkehrszügen patrouillieren. Von ihnen ist im SPD-Papier keine Rede.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DB Sicherheit am 04.02.2026

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD plant Zusammenfassung der DB-Sicherheit und Bundespolizei in "Zentralen Objektschutz Bahn"
  • GdP fordert Klärung zu Beschäftigtenstatus und Aufgabenbeschreibungen
  • SPD sieht derzeitige Sicherheitsstruktur bei der Bahn als unkoordiniert und ineffizient an

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: DB-Sicherheit, Bundespolizei, private Sicherheitsdienste
  • Zielgruppe: Sicherheitsangestellte, SPD-Innenpolitiker
  • umfasst: etwa 5.000 Beschäftigte in DB-Sicherheit und Subunternehmen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • geplante Zusammenlegung der DB-Sicherheit und der Bundespolizei zur Verbesserung der Sicherheit
  • bestehende Probleme durch parallele Zuständigkeiten und unterschiedliche Standards
  • unklare Fragen zu Beschäftigungsstatus, Aufgaben und Finanzierung der neuen Strukturen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Zusammenfassung der DB-Sicherheit und der Bundespolizei in einem neuen "Zentralen Objektschutz Bahn"
  • Klärung der Statusfragen und Aufgabenbeschreibungen für neue Beschäftigte
  • Diskussion der Finanzierung und Eigenverantwortung der Bahn für Sicherheit und Hausrecht

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