Bericht: Linde plant Stellenabbau in Deutschland

9. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Linde-Konzern plant Stellenabbau in München

() – Der Linde-Konzern will offenbar in seiner Anlagen-Sparte einige hundert Stellen abbauen. Betroffen sind die Standorte in Höllriegelskreuth bei Pullach und , berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstagausgabe).

Die Rede ist demnach von bis zu 400 Jobs bis Ende Mai, das wäre immerhin fast jede vierte Stelle im Anlagenbau an den beiden Standorten. Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmern und dem Betriebsrat dazu liefen auf Hochtouren, erklärten Betroffene nach Angaben der Zeitung.

Linde teilte dazu mit, der Anlagenbau sei „einem intensiven und zunehmenden internationalen Kosten- und Technologiewettbewerb ausgesetzt“. Die Wettbewerbsfähigkeit müsse gestärkt werden. Das erfordere eben „eine kontinuierliche Anpassung von Organisation und Ressourcen der Anlagenbau-Sparte“.

In einem Schreiben an die Mitarbeitenden, heißt es laut „Süddeutscher Zeitung“, die Beschäftigten könnten in den kommenden Wochen zwischen drei Optionen wählen, nämlich bis Ende März einem Aufhebungsvertrag zustimmen, sich bis Ende April in eine Transfergesellschaft verlegen lassen oder, wenn möglich, bis Ende März einer Altersteilzeit-Vereinbarung zustimmen. Wer alle Fristen verstreichen lasse, müsse mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen.

Linde, der weltweit größte Anbieter von Gasen für die Industrie, wird seit der Fusion mit dem Konkurrenten Praxair aus den USA geführt und macht hohe Gewinne. Der Anlagenbau, dessen Zentrale in Höllriegelskreuth bei München ist, steht nur für einen kleinen Teil von Umsatz und Gewinn.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linde (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Linde plant den Abbau von bis zu 400 Stellen im Anlagenbau.
  • Betroffene Standorte sind Höllriegelskreuth bei Pullach und Dresden.
  • Beschäftigte können zwischen drei Optionen wählen: Aufhebungsvertrag, Transfergesellschaft oder Altersteilzeit.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Standorte: Höllriegelskreuth (bei Pullach) und Dresden
  • Bis zu 400 Jobs bis Ende Mai, fast jede vierte Stelle im Anlagenbau
  • Optionen für Mitarbeitende: Aufhebungsvertrag bis Ende März, Transfergesellschaft bis Ende April, Altersteilzeit-Vereinbarung bis Ende März

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • hoher internationaler Kosten- und Technologiewettbewerb
  • Notwendigkeit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Anpassung von Organisation und Ressourcen der Anlagenbau-Sparte

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verhandlungen mit Arbeitnehmern und Betriebsrat laufen
  • Beschäftigte können zwischen Aufhebungsvertrag, Transfergesellschaft oder Altersteilzeit wählen
  • Bei Verstreichen aller Fristen drohen betriebsbedingte Kündigungen

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