Werding gegen Gesundheitsbeitrag auf Dividenden oder Mieteinnahmen

9. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Gesundheitsbeitragsdebatte in Berlin

() – Der Wirtschaftsweise Martin Werding lehnt die von der SPD ins Spiel gebrachte Einführung eines neuen Gesundheitsbeitrags auf Dividenden, Zinserträge oder Mieteinnahmen ab.

„Damit würde man aus der heutigen Sozialversicherung ein Steuer-Transfersystem machen, das die bereits bestehende Umverteilung massiv ausweitet, viele sonstige Formen der finanziellen Vorsorge belastet und vom bestehenden Reformbedarf ablenkt“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

Generell habe das deutsche Gesundheitssystem „ein Ausgabenproblem und kein Einnahmenproblem“. Daher seien Werding zufolge längerfristig orientierte Reformen nötig, „die für eine bessere und zugleich wirtschaftlichere Versorgung sorgen und damit den rasanten Anstieg von Ausgaben und Beitragssätzen der vergangenen Jahre dämpfen“.

Hierzu müsse „die Krankenhausreform konsequent umgesetzt werden, die Überbeanspruchung von Fachärztinnen und Fachärzten begrenzt und die Dynamik der Pharmausgaben eingefangen werden“. Dazu, sagte Werding weiter, reichten aber weder kurzfristige Leistungseinschränkungen, „noch hilft die Mobilisierung zusätzlicher Einnahmen“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Martin Werding (Archiv)

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  • Martin Werding lehnt neuen Gesundheitsbeitrag auf Dividenden, Zinserträge oder Mieteinnahmen ab.
  • Er bezeichnet das deutsche Gesundheitssystem als "ausgabenproblematisch" und fordert langfristige Reformen.
  • Notwendige Maßnahmen: konsequente Umsetzung der Krankenhausreform, Begrenzung der Überbeanspruchung von Fachärztinnen und Fachärzten, Einfang der Pharmaausgaben.

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  • betrifft die SPD und Vorschläge zur Einführung eines Gesundheitsbeitrags
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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  • Begrenzung der Überbeanspruchung von Fachärzten
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