Warnstreiks im öffentlichen Dienst vor dritter Verhandlungsrunde

10. Februar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst: Hamburg

() – Einen Tag vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder kommt es am Dienstag in Hamburg zu Warnstreiks. Verdi ruft dort die Beschäftigten der Schulen, der Feuerwehr, der Verkehrsbetriebe, der Bezirksämter und anderer Behörden ganztägig zum Streik auf. Am Mittwoch sollen Warnstreiks in , und folgen.

„Die entscheidende Runde mit den Ländern steht bevor – und es werden harte Verhandlungen, auch wenn die Arbeitgeber freundlich tun“, sagte Christine Behle, stellvertretende Verdi-Chefin. „Tatsächlich haben sie bislang nichts Zielführendes vorgebracht: viel zu lange Laufzeiten, kaum mehr als Inflationsausgleich beim Gehalt, Mini-Angebote für Auszubildende und Studierende – zu wenig. Wenn die Länder ein deutliches Signal brauchen, wie ernst es die Beschäftigten meinen, dann geben wir ihnen das gerne.“

Sandra Goldschmidt, Landesbezirksleiterin von Verdi Hamburg, ergänzte, ein überlasteter öffentlicher Dienst könne zwar kurzfristig Haushalte entlasten, untergrabe aber langfristig das Vertrauen in die Demokratie. „Erreichbare Ämter, besetzte Schalter, ein Staat, der funktioniert, wenn Menschen ihn brauchen, bilden das Fundament einer starken Demokratie“, sagte sie. „Deshalb kämpfen wir für faire Löhne im öffentlichen Dienst.“

Verdi fordert in der Tarifrunde sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro. Außerdem will die Gewerkschaft 200 Euro monatlich mehr für Auszubildende, Studierende und Praktikanten. Zudem sollen die Zeitzuschläge um 20 Prozent erhöht werden, so Verdi.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verdi (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Ganztägige Warnstreiks in Hamburg für Beschäftigte der Schulen, Feuerwehr, Verkehrsbetriebe und Bezirksämter
  • Weitere Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg sind für Mittwoch geplant
  • Verdi fordert sieben Prozent Gehaltserhöhung bzw. mindestens 300 Euro, sowie 200 Euro monatlich für Auszubildende und Praktikanten und eine Erhöhung der Zeitzuschläge um 20 Prozent

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder, insbesondere Schulen, Feuerwehr, Verkehrsbetriebe und Behörden
  • Region: Hamburg; anschließend Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg
  • Verdi fordert 7% mehr Gehalt, mindestens 300 Euro; 200 Euro monatlich mehr für Auszubildende, Studierende und Praktikanten; Zeitzuschläge um 20% erhöhen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Warnstreiks zur Mobilisierung vor Tarifverhandlungen
  • Unzufriedenheit mit bisherigen Angeboten der Arbeitgeber (lange Laufzeiten, wenig Gehaltserhöhung)
  • Fokus auf faire Löhne und Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst zur Stärkung der Demokratie

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Warnstreiks der Beschäftigten in Hamburg
  • Weitere Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg angekündigt
  • Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt und höhere Zuschläge für Auszubildende und Praktikanten

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