Hagel spricht sich gegen Abschwächung der Klimaziele aus

10. Februar 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Klimapolitik in Baden-Württemberg im Fokus

() – Der baden-württembergische CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel spricht sich gegen die in Teilen seiner Partei diskutierte Abschwächung der Klimaziele aus. „Wir brauchen jetzt Stabilität und Verlässlichkeit in unseren Entscheidungen“, sagte Hagel dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag.

„Wir wollen die Wege öffnen, um diese Ziele zu erreichen.“

Auf die Frage, ob die Klimaziele abgeschwächt werden sollten, sagte Hagel klar: „Nein.“ hat sich das Ziel gesetzt, seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken.

Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden.

Hagel sprach sich dagegen aus, den Verbrenner-Ausstieg noch weiter aufzuweichen, als es die EU zuletzt getan hat. „Das ist ein guter Kompromiss, weil er hocheffiziente Verbrenner, Range Extender und Plug-in-Hybride erlaubt“, sagte Hagel.

„Das pauschale Verbot war schädlich. Ich will diesen grünen Kulturkampf ums Auto beenden“, so Hagel.

Die EU hatte zuletzt beschlossen, dass nun auch nach 2035 noch Autos mit Verbrennungsmotor neu zugelassen werden können.

Laut Agora Verkehrswende liegt der Wirkungsgrad von Elektroautos bei 64 Prozent. Benziner kommen lediglich auf eine Effizienz von rund 20 Prozent.

Hagel sieht die Autobauer in der Verantwortung, sich gegen Konkurrenz aus durchzusetzen.

Auf die Frage, ob diese auch eine Mitschuld an der Krise hätten, weil sie E-Mobilität vernachlässigt hätten, antwortete Hagel: „Es gab in den letzten Jahren viele Strategiewechsel bei einigen Autobauern, das stimmt schon. Das ist zunächst eine einfache Feststellung.“

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Schuldzuweisungen würden aber nicht weiterhelfen.

Klimaschutz sei ihm wichtig, sagte der CDU-Politiker weiter. „Nur hat die Ampelregierung so ziemlich jedem im Land die Lust auf Klimaschutz genommen“, sagte er.

Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP habe durch das Heizungsgesetz eine politische Kultur geschaffen, bei der man beim Klimaschutz immer an Verbote denke. „Unsere Idee eines konservativ inspirierten Umweltschutzes geht da wohlwollender an die Sache ran.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Manuel Hagel (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Manuel Hagel spricht sich gegen eine Abschwächung der Klimaziele aus.
  • Deutschland plant, seinen Treibhausgasausstoß bis 2030 um 65 Prozent zu senken.
  • Hagel lehnt weitere Lockerungen beim Verbrenner-Ausstieg ab und kritisiert die Ampelregierung für ihre Klimaschutzpolitik.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Zielgruppe: Autofahrer, insbesondere Besitzer von Verbrennerfahrzeugen
  • Region: Deutschland
  • Zeitrahmen: Klimaziel 2030 (65% Reduktion der Treibhausgase) und Klimaneutralität bis 2045

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung von Abschwächungen der Klimaziele zur Wahrung von Stabilität und Verlässlichkeit
  • Kritik an der politischen Kultur der Ampelregierung, die negative Assoziationen mit Klimaschutz schafft
  • Verantwortung der Autobauer für E-Mobilität und Anpassungsstrategien, jedoch keine Schuldzuweisungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Abschwächung der Klimaziele geplant
  • Kein weiteres Aufweichen des Verbrenner-Ausstiegs
  • Autobauer müssen sich gegen Konkurrenz aus China durchsetzen

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