IW-Chef und Krankenkassen kritisieren SPD-Gesundheitsabgabe

11. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Deutschland: Kritik an Reformplänen

() – Die Kritik an der Gesundheitsabgabe, die die SPD auf Kapitaleinkünfte plant, reißt nicht ab.

„Die SPD zäumt die Reformdebatte von der falschen Seite auf, denn die gesetzliche Krankenversicherung hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem“, sagte der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Dahinter stehen Fehlanreize und Fehlsteuerung.“

Ähnlich äußerte sich selbst der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), obwohl die Kassen von der Abgabe profitieren würden: „In diesem Jahr steht in der GKV pro Tag mehr als eine Milliarde Euro für die gesundheitliche Versorgung der 75 Millionen gesetzlich Versicherten zur Verfügung. Das ist sehr viel Geld, das muss reichen“, sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, der Zeitung. „Es muss jetzt darum gehen, die Ausgabendynamik in den Griff zu bekommen und nicht einfach nur die Einnahmen zu erhöhen und die Versicherten noch mehr zu belasten.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Michael Hüther (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kritik an der SPD-Planung einer Gesundheitsabgabe auf Kapitaleinkünfte
  • Gesundheitsversicherung hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabenproblem
  • Aufruf zur Kontrolle der Ausgabendynamik anstelle von Erhöhung der Einnahmen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die SPD und gesetzlich Versicherte
  • 75 Millionen gesetzlich Versicherte in Deutschland
  • ein milliardenschweren Budget pro Tag in der GKV

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an der Gesundheitsabgabe der SPD, die auf Kapitaleinkünfte abzielt
  • Gesetzliche Krankenversicherung hat ein Ausgabenproblem, nicht ein Einnahmeproblem
  • Notwendigkeit, die Ausgabendynamik zu kontrollieren, anstatt nur Einnahmen zu erhöhen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Diskussion über Reform der Gesundheitsabgabe auf Kapitaleinkünfte
  • Betonung der Notwendigkeit, die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen zu steuern
  • Forderung nach Maßnahmen zur Kontrolle der Ausgabendynamik, anstelle von erhöhten Einnahmen

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,4/5 (23 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)