Hebammenwissenschaft in Berlin wird doch nicht zusammengestrichen

18. November 2025
Hebammenwissenschaft in Berlin wird doch nicht zusammengestrichen

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Hebammenstudienplätze gesichert

() – Kehrtwende im Berliner Senat: Nachdem es zunächst geheißen hatte, die Hälfte der Studienplätze der Hebammenwissenschaft an der Berliner Charité solle gestrichen werden, lenkt der Berliner Senat nun ein. Alle Studienplätze seien „gesichert“, sagte Marie Scharfenberg, Landesvorsitzende der Arbeitsgruppe „SPD Frauen Berlin“ dem „Spiegel“.

Bereits seit Monaten waren die Streichungen beim Studiengang für Angewandte Hebammenwissenschaft in Berlin ein Politikum.

Auslöser waren die Sparpläne des Senats. 22 Millionen Euro an Zuschüssen für Lehre und Forschung fehlen dem Uniklinikum Charité.

Während an der Charité bei Medizin 10 Prozent und bei Zahnmedizin 25 Prozent der Studienplätze eingespart werden, waren es ausgerechnet bei der Hebammenwissenschaft 50 Prozent.

Der Senat hatte die Streichung trotz anhaltender Kritik bereits beschlossen. Lediglich die Bestätigung durch das Abgeordnetenhaus stand noch aus.

Nun lenkte die SPD-Faktion ein.

„Frauengesundheit darf nicht der Sparstrumpf Berlins sein. Wir setzen uns weiter mit dem Berliner Hebammenverband dafür ein, dass wir endlich eine 1:1-Betreuung während der Geburt erreichen“ sagte Scharfenberg.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Charité (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Berliner Senat hat seine Entscheidung zur Streichung von Studienplätzen der Hebammenwissenschaft revidiert.
  • Alle Studienplätze an der Charité in diesem Bereich sind nun gesichert.
  • Anhaltende Kritik führte zu dieser Kehrtwende, insbesondere aus der SPD-Faktion.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Studienplätze der Hebammenwissenschaft an der Charité, Berlin
  • betrifft alle Studienplätze, 50% Streichung ursprünglich geplant
  • Ausgabe von 22 Millionen Euro an Zuschüssen für Lehre und Forschung als Hintergrund

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • ursprüngliche Planungen sahen Kürzung von 50% der Studienplätze vor
  • fehlende 22 Millionen Euro an Zuschüssen für Lehre und Forschung
  • Streichungen bei anderen Studiengängen, wie Medizin und Zahnmedizin, waren geringer

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Alle Studienplätze der Hebammenwissenschaft an der Charité sind gesichert.
  • SPD-Faktion setzt sich gemeinsam mit dem Berliner Hebammenverband für bessere Betreuung während der Geburt ein.
  • Die Streichungen waren zuvor Teil von Sparplänen des Senats.

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