Umfrage: Mehrheit offen für Zuckersteuer

12. Februar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Deutschland: Zuckersteuer im Fokus

() – In der Debatte um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stützt eine neue Studie die Befürworter einer Zuckersteuer. Eine Mehrheit der Verbraucher ist für eine Abgabe auf stark gesüßte Getränke, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Foodwatch zeigt, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks “ berichten. 60 Prozent der Befragten befürworten demnach, wenn Hersteller von zuckerhaltigen Süßgetränken eine gestaffelte Steuer zahlen müssten. Je höher der Zuckergehalt, desto höher wäre sie. 38 Prozent lehnen das ab.

Eine solche Abgabe fand mehr Anklang bei Frauen (66 Prozent) als bei Männern (55 Prozent). Zudem zeigte sich, dass diejenigen, die 2500 Euro netto oder weniger verdienen, der Abgabe etwas kritischer gegenüberstanden als Befragte mit höherem Einkommen. Etwas mehr Zuspruch fand die Einführung einer Zuckersteuer in Haushalten mit Kindern.

Dass die Politik insgesamt „Maßnahmen ergreifen“ solle, damit „die Lebensmittelindustrie den Zuckergehalt in Getränken reduziert“, fanden 73 Prozent der Befragten. 51 Prozent stimmten der Aussage voll und ganz zu, weitere 22 Prozent stimmten „eher“ zu. Als Beispiele wurden Cola, Limonade oder Eistee genannt.

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch fordert schon länger eine solche Steuer, für die sich auch der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) einsetzt. Mit einem entsprechenden Antrag wird sich der CDU-Bundesparteitag Ende kommender Woche in beschäftigen.

Luise Molling von Foodwatch fordert die Christdemokraten dazu auf, diesem Antrag zuzustimmen. „Die CDU muss sich zum Schutz unserer Kinder und unseres Gesundheitssystems hinter Günthers Vorschlag stellen“, sagte sie. „Die Limo-Steuer wirkt, das zeigt das Beispiel Großbritannien – auch Deutschland muss endlich wirksame Maßnahmen für gesunde Ernährung auf den Weg bringen“

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Für die Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.003 Verbraucher ab 18 Jahren. Die computergestützten Telefoninterviews fanden vom 3. bis 5. Februar statt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Energydrinks im Supermarktregal (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 60 Prozent der Verbraucher befürworten eine gestaffelte Steuer auf zuckerhaltige Getränke.
  • 73 Prozent fordern von der Politik Maßnahmen zur Reduktion des Zuckergehalts in Getränken.
  • CDU-Bundesparteitag wird sich mit einem Antrag zur Zuckersteuer beschäftigen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Verbraucher, insbesondere Frauen (66%), Haushalte mit Kindern
  • Zustimmung zur Zuckersteuer: 60% insgesamt, 73% für Maßnahmen zur Reduktion des Zuckergehalts in Getränken
  • Umfragezeitraum: 3. bis 5. Februar, 1.003 Befragte ab 18 Jahren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unterstützung für Zuckersteuer aufgrund gesundheitlicher Bedenken bei Kindern und Jugendlichen
  • Höhere Akzeptanz der Steuer bei Frauen und Haushalten mit Kindern
  • Dringender Wunsch nach politischen Maßnahmen zur Reduzierung des Zuckergehalts in Getränken

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Umsetzung einer Zuckersteuer auf stark gesüßte Getränke wird in Erwägung gezogen.
  • CDU-Bundesparteitag wird sich mit Anträgen zur Zuckersteuer beschäftigen.
  • Forderung der Politik, Maßnahmen zur Reduzierung des Zuckergehalts in Getränken zu ergreifen.

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