US-Nato-Botschafter kritisiert Käufe von Öl aus Russland

18. November 2025

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

NATO-Politik: Engagement für die Ukraine

Brüssel () – Der Nato-Botschafter der USA, Matthew Whitaker, hat die europäischen Nato-Verbündeten zu mehr Engagement bei der Unterstützung der im Kampf gegen Russland aufgerufen.

„Europa soll endlich aufhören, russisches Öl und Gas zu kaufen“, sagte er den „ARD Tagesthemen“ am Dienstag. Es gebe immer noch Länder, die dies täten. Whitaker verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sie zum Beispiel Flüssiggas oder Öl aus den Vereinigten Staaten kaufen könnten. „Es gibt keinen Grund, warum wir die russische Kriegsmaschinerie finanzieren sollten. Und jeder Euro, der in den Kauf von russischem Öl und Gas geht, ist ein Dollar oder Euro zur Unterstützung der russischen Kriegsmaschinerie.“

Whitaker sagte, die USA lieferten kontinuierlich Munition für die Ukraine. Man erwarte, dass die europäischen Verbündeten für die dringend erforderliche Munition bezahlen. Auf beiden Seiten des Atlantiks müsse die Verteidigungsfähigkeit gestärkt werden. Nicht nur der Bedarf der Ukraine, sondern auch der eigene müsse gedeckt werden.

Die Verantwortung, Verhandlungen aufzunehmen sieht Whitaker bei Russland. „Wenn es also um die Verantwortung geht, ist es ganz klar, dass die Russen nicht bereit sind, an den Verhandlungstisch zu kommen, einen Waffenstillstand zu verhandeln und Frieden zu schließen. Präsident Trump versucht die Bedingungen zu schaffen, dass Russland an den Verhandlungstisch kommt“, sagte er.

Trump sei von Putin frustriert. „Jedes Mal, wenn sie miteinander zu sprechen, scheint es eine Bereitschaft zu geben, vielleicht zu einem Waffenstillstand und zu einem verhandelten Frieden zu kommen. Und dann hagelt es weiter Bomben auf ukrainische Städte und Zivilisten“, sagte Whitaker.

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Der Druck auf Russland müsse aufrechterhalten werden, so der Nato-Botschafter. Dies tue US-Präsident Trump. In diesem Zusammenhang nannte er Sanktionen gegen Russland. „Wir erwarten, dass die europäischen Alliierten und auch , sich uns anschließen und den gleichen Druck ausüben.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nato-Hauptquartier (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • USA fordern europäische Verbündete auf, russisches Öl und Gas zu boykottieren.
  • Unterstützung der Ukraine durch kontinuierliche US-Munitionslieferungen und europäische Verbündete gefordert.
  • Verantwortung für Verhandlungen liegt laut Whitaker bei Russland; Druck auf Russland soll aufrechterhalten werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • USA: Aufforderung an europäische Nato-Verbündete, Engagement für Ukraine zu erhöhen
  • Europa: Aufruf, russisches Öl und Gas nicht mehr zu kaufen
  • Europäische Verbündete: Erwartung, dass sie für Munition zur Unterstützung der Ukraine bezahlen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Europäische NATO-Verbündete sollen mehr für die Ukraine tun und russische Energieimporte einstellen
  • US-Engagement und Lieferungen von Munition an die Ukraine, Erwartung an Europa, sich finanziell zu beteiligen
  • Verhandlungen über Frieden und Waffenstillstand werden von Russland blockiert, was Druck auf Moskau notwendig macht

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aufforderung an europäische NATO-Verbündete, russisches Öl und Gas zu boykottieren
  • Stärkung der Verteidigungsfähigkeit beider Seiten, USA und Europa
  • Erwartung von europäischen Alliierten, Sanktionen gegen Russland zusammen mit den USA zu unterstützen

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