SPD fordert zukunftssicheres Schulnetz für Sachsen
Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung
Schulpolitik in Sachsen: Zukünftige Herausforderungen
Dresden () – Angesichts sinkender Schülerzahlen fordert die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag eine schnelle Einigung auf Eckpunkte für ein stabiles Schulnetz. Das teilte der bildungspolitische Sprecher der Fraktion, Gerald Eisenblätter, am Donnerstag mit.
Bis zum Jahr 2040 werde die Schülerzahl im Freistaat voraussichtlich um 75.000 sinken.
Man dürfe nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen, als über Schulschließungen diskutiert und damit Eltern und Lehrkräfte verunsichert worden seien, so Eisenblätter. Das Schulgesetz biete bereits Spielräume wie jahrgangsübergreifenden Unterricht.
Diese Regeln müssten eventuell weiter gelockert werden, um Schulstandorte auch bei geringerer Schülerzahl zu erhalten, so Eisenblätter.
Längeres gemeinsames Lernen in Form von „Oberschulen+“ und Gemeinschaftsschulen müsse als Option offensiver angegangen werden, um das Netz zu stabilisieren und Ressourcen effizient zu nutzen. Ein wohnortnaher Schulstandort sei ein Qualitätsnachweis für ein gerechtes Bildungssystem.
Die sinkenden Zahlen dürften kein Grund sein, bei der Qualität zu sparen, sagte der SPD-Politiker.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klassenraum in einer Schule (Archiv) |
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