SPD kritisiert Kommunikationspannen bei Ganztagsregelung

12. Februar 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Bildungspolitik in Schleswig-Holstein im Fokus

() – Die SPD-Landtagsfraktion hat die Landesregierung für interne Kommunikationsprobleme im Zusammenhang mit der geplanten Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung kritisiert. Anlass ist ein Schreiben des Sozialministeriums an die Träger der Eingliederungshilfe.

Das soll nach Angaben des bildungspolitischen Sprechers der SPD Martin Habersaat für Unsicherheit über die künftige Ausgestaltung von Schulbegleitung im Ganztag gesorgt haben.

Nach Angaben Habersaats war das für die Schulen zuständige Bildungsministerium über den Brief des Sozialministeriums nicht informiert gewesen. Dies sei ein unnötiger Patzer in einem ohnehin schwierigen Einführungsprozess.

Der Rechtsanspruch auf Ganztag müsse für alle Schüler gleichermaßen gelten, auch für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Der SPD-Politiker forderte die Regierung auf, die Angelegenheit schnell intern zu klären. Es dürfe nicht dazu kommen, dass betroffene Kinder im Nachmittagsbereich keine Unterstützung erhalten oder Eltern mit zusätzlicher Bürokratie belastet werden.

Das Rahmenkonzept des Bildungsministeriums sehe die Ganztagsangebote als pädagogische Einheit mit dem Unterricht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Landtagsfraktion kritisiert interne Kommunikationsprobleme der Landesregierung zur Ganztagsbetreuung.
  • Unsicherheit über künftige Ausgestaltung der Schulbegleitung im Ganztag festgestellt.
  • Rechtsanspruch auf Ganztag soll für alle Schüler, einschließlich Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, gelten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Kinder, insbesondere mit sonderpädagogischem Förderbedarf
  • Zielgruppen: Schüler in Schleswig-Holstein, Schulen und Eltern
  • Fristen/Zeiträume: Unmittelbare Klärung gefordert, keine spezifischen Zahlen oder Fristen angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Interne Kommunikationsprobleme zwischen Sozialministerium und Bildungsministerium
  • Unsicherheit über künftige Ausgestaltung der Schulbegleitung im Ganztag
  • Notwendigkeit eines einheitlichen Rechtsanspruchs für alle Schüler, einschließlich Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Landesregierung wird für Kommunikationsprobleme kritisiert
  • SPD fordert schnelle interne Klärung der Angelegenheit
  • Sicherstellen, dass betroffene Kinder im Nachmittagsbereich Unterstützung erhalten

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