Spahn wirft Washington "ärgerliche Aufwertung" der AfD vor

13. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Kritik an US-Außenpolitik in Berlin

() – Unionsfraktionschef Jens Spahn hat scharfe Kritik am Umgang mit der AfD in US-Regierungskreisen geäußert. „Es ist ärgerlich, dass die AfD in Washington ein akzeptierter Gesprächspartner ist“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Weite Teile der Partei seien Putins Truppen, sie seien für unterwegs und hätten nicht die Stärkung des transatlantischen Bündnisses im Sinn. „Das ist eine völlig unnötige, ärgerliche Aufwertung dieser Partei.“ Die Union werde das nicht hinnehmen.

Verärgert zeigte sich Spahn auch über Äußerungen von Donald Trump: „Viele Äußerungen und Entscheidungen des US-Präsidenten sind ärgerlich und inakzeptabel.“ Als Beispiel nannte Spahn die höhnischen Sätze über die deutschen Soldaten im Afghanistaneinsatz.

Gleichzeitig mahnte Spahn zu Besonnenheit: Er könne das Gefühl sehr gut nachvollziehen, „dass man Donald Trump mal so richtig die Meinung sagen“ wolle. Es bringe aber nichts, öffentlich zu eskalieren, warnte Spahn. „Wir sind nicht ohnmächtig gegenüber den USA, wir müssen klar kommunizieren, aber besonnen.“ Die USA seien Deutschlands wichtigster Verbündeter außerhalb Europas. „Unsere Sicherheit hängt an Amerika.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jens Spahn (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Unionsfraktionschef Jens Spahn und die AfD
  • stärkere Kritik an der Akzeptanz der AfD in Washington
  • keine konkreten Zahlen/Fristen/Regionen angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ärger über die Akzeptanz der AfD als Gesprächspartner in Washington
  • Kritik an Donald Trumps Äußerungen über deutsche Soldaten
  • Appell zur Besonnenheit im Umgang mit den USA und Betonung der Bedeutung der transatlantischen Beziehungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Unionsfraktionschef Jens Spahn kritisiert den Umgang mit der AfD in den USA.
  • Spahn mahnt zur Besonnenheit im Umgang mit Äußerungen von Donald Trump.
  • Die Union wird die Aufwertung der AfD durch die US-Regierung nicht hinnehmen.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,2/5 (20 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH