Zahl der Verkehrstoten in Baden-Württemberg gestiegen
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Verkehrssicherheit in Baden-Württemberg 2024
Stuttgart () – Die Zahl der Verkehrstoten in Baden-Württemberg ist im vergangenen Jahr um 7,9 Prozent auf 367 Menschen gestiegen. Das teilte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Jahresbilanz in Stuttgart mit.
Gleichzeitig sank die Zahl der Schwerverletzten auf einen historischen Tiefstand von 5.561, ein Rückgang von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt ereigneten sich 2025 rund 314.000 Verkehrsunfälle im Land.
Besonders betroffen von der negativen Entwicklung waren Seniorinnen und Senioren sowie junge Erwachsene.
Bei den über 65-Jährigen stieg die Zahl der Getöteten um 16,5 Prozent auf 148. Unter den 18- bis 24-Jährigen kamen 50 Menschen ums Leben, 19 mehr als 2024. Bei vier von zehn tödlichen Unfällen in dieser Altersgruppe war überhöhte Geschwindigkeit die Ursache. Die Zahl der Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs stieg um 5,9 Prozent auf über 13.000, dabei starben 60 Radfahrer.
Trotz des aktuellen Anstiegs zeigt der langfristige Trend nach unten: Seit 2017 ist die Zahl der Verkehrstoten um 20 Prozent gesunken, die der Schwerverletzten seit 2016 sogar um rund 40 Prozent.
Hauptunfallursache bei tödlichen Crashs bleibt mit Abstand überhöhte Geschwindigkeit, gefolgt von Vorfahrtsverletzungen. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr rund 1,5 Millionen Geschwindigkeitsverstöße.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahl der Verkehrstoten in Baden-Württemberg stieg um 7,9 Prozent auf 367
- Zahl der Schwerverletzten sank auf 5.561, ein Rückgang um 6,5 Prozent
- 16,5 Prozent mehr Getötete bei über 65-Jährigen; 19 mehr Tote bei 18- bis 24-Jährigen im Vergleich zu 2024
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene Gruppen: Seniorinnen und Senioren, junge Erwachsene (18-24 Jahre)
- Regionaler Bezug: Baden-Württemberg
- Zahlen: 367 Verkehrstote (2022), 148 Getötete über 65 Jahre, 50 Getötete im Alter von 18-24 Jahren, 13.000 Unfälle mit Fahrrädern/Pedelecs
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Anstieg der Verkehrstoten um 7,9 Prozent auf 367
- Betroffenheit von Seniorinnen und Senioren sowie jungen Erwachsenen
- Hauptunfallursache: überhöhte Geschwindigkeit, insbesondere bei 18- bis 24-Jährigen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Erhöhung der Verkehrssicherheitsmaßnahmen für Senioren und junge Erwachsene
- Kontrolle und Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen durch die Polizei
- Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrer und Pedelec-Nutzer
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