Köln zieht positive Bilanz nach Weiberfastnacht trotz Regen

13. Februar 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Entwicklungen beim Kölner Karneval

() – Die Stadt Köln hat eine positive Gesamtbilanz der Weiberfastnacht 2026 gezogen. Trotz strömenden Regens feierten zahlreiche Jecken den Auftakt des Straßenkarnevals, wobei viele früh in Kneipen auswichen, sodass die Hotspots im Zülpicher Viertel und in der Altstadt weniger voll waren als bei gutem Wetter.

Ein besonderer Schwerpunkt der Feiernden lag erneut im Bereich des Chlodwigplatzes, wo die Stadt mehr Toiletten, Müllbehälter und Sicherheitskräfte bereitgestellt hatte, teilte die Stadtverwaltung mit.

Rund 400 Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie 950 Kräfte eines privaten Sicherheitsunternehmens waren im Einsatz. Sie kontrollierten unter anderem die Einhaltung des Glasverbots, wobei im Zülpicher Viertel 103 Personen angesprochen wurden, in der Altstadt war dies nicht nötig.

Im Jugendschutz wurden 751 Jugendliche im Zülpicher Viertel und 34 in der Altstadt mit Alkohol angetroffen. Bei Testkäufen an Weiberfastnacht stellten jugendliche Testkäufer in allen 15 überprüften Betrieben Verstöße fest, indem unerlaubt Alkohol oder Tabak an Minderjährige verkauft wurde.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 860 Kräften im Einsatz.

An den Unfallhilfsstellen wurden 197 Personen wegen übermäßigen Alkoholkonsums betreut, 57 wurden in Krankenhäuser gebracht. Das Jugendamt nahm 25 Minderjährige in Obhut, die später an ihre Eltern übergeben werden konnten.

Zudem kümmerte sich das Ordnungsamt um 79 hilflose Personen und stellte einen Hund sicher, dem eine Besitzerin Wodka gegeben hatte.

Siehe auch:  Vollbrand eines Aufliegers auf der A7 bei Göttingen
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei im Karneval (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Positive Gesamtbilanz der Weiberfastnacht 2026 trotz Regen
  • 400 Mitarbeiter des Ordnungsamtes und 950 private Sicherheitskräfte im Einsatz
  • 751 Jugendliche mit Alkohol im Zülpicher Viertel, 34 in der Altstadt angetroffen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Feiernde Karnevalisten, insbesondere im Zülpicher Viertel und der Altstadt
  • Region: Köln
  • Zahlen: 400 Ordnungsamtsmitarbeiter, 950 Sicherheitskräfte, 751 Jugendliche mit Alkohol im Zülpicher Viertel, 197 Personen an Unfallhilfsstellen, 25 Minderjährige in Obhut genommen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Positive Bilanz trotz schlechten Wetters; viele feierten in Kneipen.
  • Erhöhung von Toiletten, Müllbehältern und Sicherheitskräften am Chlodwigplatz.
  • Verstöße gegen den Jugendschutz beim Alkohol- und Tabakverkauf an Minderjährige.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bereitstellung von mehr Toiletten, Müllbehältern und Sicherheitskräften am Chlodwigplatz
  • Einsatz von rund 400 Mitarbeitern des Ordnungsamtes und 950 privaten Sicherheitskräften
  • Kontrolle der Einhaltung des Glasverbots und Maßnahmen zur Betreuung von hilflosen Personen

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