Polizei zieht positive Bilanz nach Gedenktag-Einsätzen in Dresden

13. Februar 2026
Polizei zieht positive Bilanz nach Gedenktag-Einsätzen in Dresden

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Gedenkveranstaltungen in Dresden

() – Die Polizeidirektion Dresden hat am Freitag einen Großeinsatz mit rund 900 Beamten im Zusammenhang mit den Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg durchgeführt. Wie die Polizei mitteilte, verliefen die meisten Veranstaltungen, darunter Gedenkfeiern auf Friedhöfen und eine große Menschenkette durch die Innenstadt, weitgehend störungsfrei.

Lediglich am Rande der Menschenkette auf dem Neumarkt entrollten etwa zwei Dutzend Personen ein Banner, dessen Inhalt sich gegen das Gedenken richtete.

Die Polizei prüft hier einen möglichen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Auch der Leiter der Polizeidirektion, Polizeipräsident Lutz Rodig, reihte sich in die Menschenkette unter dem Motto ‚Gemeinsam Haltung zeigen.

Jeden Tag‘ ein.

Im Rahmen des Einsatzes, bei dem die Dresdner Polizei von der sächsischen Bereitschaftspolizei und Kollegen aus unterstützt wurde, leiteten die Beamten drei Ermittlungsverfahren ein. Dabei handelt es sich um zwei Fälle von Körperverletzung und einen Fall von Beleidigung.

Die abschließende Versammlung am Abend auf dem Altmarkt verlief ohne Vorkommnisse.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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  • Rund 900 Beamte eingesetzt bei Gedenkveranstaltungen zum Zweiten Weltkrieg in Dresden
  • Zwei Fälle von Körperverletzung und ein Fall von Beleidigung führen zu Ermittlungsverfahren
  • Menschenkette verlief weitgehend störungsfrei, jedoch Banner gegen das Gedenken entrollt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg
  • rund 900 Beamte beteiligt, Unterstützung von sächsischer Bereitschaftspolizei und Polizei aus Sachsen-Anhalt
  • drei Ermittlungsverfahren eingeleitet, darunter zwei Körperverletzungen und eine Beleidigung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg
  • Proteste gegen das Gedenken durch das Entrollen eines Banners
  • Polizeieinsatz zur Gewährleistung der Sicherheit während der Veranstaltungen

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  • Durchführung eines Großeinsatzes mit rund 900 Beamten
  • Prüfung eines möglichen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz
  • Einleitung von drei Ermittlungsverfahren (zwei Körperverletzungen, eine Beleidigung)

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