Bundesregierung verhandelt über Zukunft der Raffinerie in Schwedt

14. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Verhandlungen zur Raffinerie PCK in Schwedt

() – Die Bundesregierung versucht, in Verhandlungen mit dem US-Finanzministerium eine Verlängerung der Produktionserlaubnis für die Raffinerie PCK in Schwedt an der Oder zu erwirken. Das berichtet die „Welt am Sonntag“.

Die Raffinerie deckt mehr als 90 Prozent des Kraftstoffbedarfs in Berlin und . Da sie Eigentum des russischen Staatskonzerns Rosneft ist, unterliegt sie den von den USA verhängten Wirtschaftssanktionen. Die Ausnahmegenehmigung für ihren Betrieb wurde vom „Office of Foreign Assets Control“ (OFAC), einer Unterabteilung des US-Finanzministeriums, bis zum 29. April befristet. Ohne eine Verlängerung der „General Licence“ droht die Einstellung des Betriebs am 1. Mai. Die Raffinerie der Rosneft wird von der Bundesnetzagentur treuhänderisch verwaltet.

Nach Angaben des Unternehmens erschwert das bevorstehende Auslaufen der US-Lizenz bereits jetzt das operative Geschäft. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ warnte die Geschäftsführung der PCK in einem Brief an das Bundeswirtschaftsministerium, die Lage werde „dramatisch“.

„Die Bundesregierung steht bezüglich der US-Sanktionen im Hinblick auf eine Verlängerung der maßgeblichen OFAC-General License für die deutschen Tochterunternehmen der russischen Rosneft in einem sehr engen und konstruktiven Austausch mit den zuständigen US-Behörden“, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums der Zeitung: „Es ist weiterhin das Verständnis der Bundesregierung, dass die US-Sanktionen nicht auf diese deutschen Tochtergesellschaften abzielen, die von der gelisteten russischen Muttergesellschaft abgekoppelt sind.“

Siehe auch:  Reiche will frühere Unternehmensteuersenkung
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesregierung verhandelt mit US-Finanzministerium über Verlängerung der Produktionserlaubnis für Raffinerie PCK in Schwedt.
  • Ausnahmegenehmigung für Betrieb läuft am 29. April aus; ohne Verlängerung droht Betriebsstopp am 1. Mai.
  • Bundeswirtschaftsministerium sieht US-Sanktionen nicht gegen deutsche Tochtergesellschaften gerichtet.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Raffinerie PCK in Schwedt
  • Zielgruppen: Kraftstoffverbraucher in Berlin und Brandenburg
  • Frist: Ausnahmegenehmigung bis 29. April, drohender Betriebsstopp am 1. Mai

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verhandlungen der Bundesregierung mit dem US-Finanzministerium zur Verlängerung der Produktionserlaubnis für die Raffinerie PCK in Schwedt.
  • Raffinerie PCK ist Eigentum von Rosneft, unterliegt US-Wirtschaftssanktionen.
  • Auslaufen der US-Lizenz könnte zur Betriebsunterbrechung am 1. Mai führen.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verhandlungen mit dem US-Finanzministerium zur Verlängerung der Produktionserlaubnis für die Raffinerie PCK in Schwedt führen
  • Treuhänderische Verwaltung der Raffinerie durch die Bundesnetzagentur
  • Warnung der PCK-Geschäftsführung an das Bundeswirtschaftsministerium über dramatische Lage ohne Lizenzverlängerung

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