Stuttgarter Zoll ermittelt nach Export von Werkzeugmaschinen nach Russland

19. November 2025

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Zollfahndung in Tübingen aktiv

Tübingen () – Das Zollfahndungsamt hat einen 55-jährigen Geschäftsmann aus dem Raum Tübingen festgenommen, der verdächtigt wird, fünf Werkzeugmaschinen im Wert von rund 1,7 Millionen Euro widerrechtlich nach Russland exportiert zu haben. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart teilte mit, der Mann habe die Lieferungen mutmaßlich zwischen Oktober 2023 und Dezember 2024 über Drittländer abgewickelt, um die EU-Sanktionen gegen Russland zu umgehen.

Bei Durchsuchungen in Privat- und Geschäftsräumen in mehreren Landkreisen sowie bei einer Spedition in sicherten die Ermittler Beweismittel.

Das Amtsgericht Stuttgart hatte bereits vor den Maßnahmen Haftbefehl gegen den deutschen Staatsangehöriger mit afghanischen Wurzeln erlassen, der sich seither in Untersuchungshaft befindet. Zudem wurde ein Vermögensarrest in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro verhängt.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Zollfahndungsamt dauern an.

Bei Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz drohen Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu zehn Jahren. Der Zoll überwacht nach eigenen Angaben mit hoher Priorität die Einhaltung der Russland-Sanktionen und verfolgt Hinweisen auf mögliche Umgehungen konsequent nach.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zoll (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft einen 55-jährigen Geschäftsmann aus dem Raum Tübingen
  • mutmaßliche Lieferungen von Oktober 2023 bis Dezember 2024
  • Wert der bedrohten Maschinen: rund 1,7 Millionen Euro

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verdacht auf widerrechtlichen Export von Werkzeugmaschinen nach Russland
  • Umgehung der EU-Sanktionen durch Nutzung von Drittländern
  • Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Zollfahndungsamt ongoing

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Festnahme eines 55-jährigen Geschäftsmanns wegen des verdachtsmäßigen illegalen Exports nach Russland
  • Durchsuchungen in Privat- und Geschäftsräumen sowie bei einer Spedition durchgeführt
  • Vermögensarrest in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro verhängt

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