Biosphärenreservat Oberlausitz wird um 2.300 Hektar erweitert
Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung
Naturschutz in Sachsen: Biosphärenreservat erweitert
Kreba-Neudorf () – Das UNESCO-Biosphärenreservat ‚Oberlausitzer Heide– und Teichlandschaft‘ in Sachsen wird um rund 2.300 Hektar vergrößert. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft mit.
Die Erweiterung in sechs Gemeinden tritt am 16. Februar in Kraft und umfasst auch Flächen in ehemaligen Braunkohletagebauen.
Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch bezeichnete die Erweiterung als „großen Erfolg für die Natur und für die Menschen“. Die neuen Flächen in der Bergbaufolgelandschaft stärkten das Alleinstellungsmerkmal des Gebiets.
Der Leiter der Reservatsverwaltung, Torsten Roch, betonte, der Prozess sei beispielgebend und mit breiter Beteiligung der Kommunen vor Ort erfolgt.
Mit der Novellierung der Verordnung wurden auch Verwaltungsverfahren verschlankt. So benötigen viele Maßnahmen in der Teichwirtschaft künftig nur noch die Zustimmung der Reservatsverwaltung.
Für Landwirte wurden auf etwa 110 Hektar Ackerland bisherige Anbau- und Haltungsbeschränkungen aufgehoben. Zudem wird das Bootfahren auf der Spree zwischen August und Dezember nun generell erlaubt.
Das Biosphärenreservat umfasst nun insgesamt gut 32.000 Hektar.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- UNESCO-Biosphärenreservat 'Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft' wird um rund 2.300 Hektar vergrößert.
- Erweiterung tritt am 16. Februar in Kraft und umfasst Flächen in ehemaligen Braunkohletagebauen.
- Anbau- und Haltungsbeschränkungen auf etwa 110 Hektar Ackerland aufgehoben; Bootfahren auf der Spree zwischen August und Dezember generell erlaubt.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene Regionen: Sachsen, Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, sechs Gemeinden
- Zielgruppen: Umweltminister, Reservatsverwaltung, Landwirte, Kommunen
- Zahlen/Fristen/Zeiträume: Vergrößerung um 2.300 Hektar, in Kraft ab 16. Februar, insgesamt 32.000 Hektar, 110 Hektar Ackerland mit weniger Beschränkungen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Vergrößerung des Biosphärenreservats um 2.300 Hektar
- Einbeziehung von Flächen aus ehemaligen Braunkohletagebauen
- Stärkung des Alleinstellungsmerkmals der Region
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Vergrößerung des Biosphärenreservats um rund 2.300 Hektar
- Verwaltungsverfahren in der Teichwirtschaft vereinfacht
- Aufhebung von Anbau- und Haltungsbeschränkungen auf etwa 110 Hektar Ackerland
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