SPD wirft Landesregierung Scheitern bei Mobilitätsgarantie vor

16. Februar 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Verkehrspolitik in Schleswig-Holstein unter Kritik

() – Die schleswig-holsteinische SPD-Landtagsfraktion hat der schwarz-grünen Landesregierung vorgeworfen, ein zentrales verkehrspolitisches Vorhaben nicht umgesetzt zu haben. Der verkehrspolitische Sprecher Niclas Dürbrook sagte am Montag, dass die Regierung das vom Landtag 2023 beschlossene Konzept für eine landesweite Mobilitätsgarantie vor der anstehenden Landtagswahl nicht mehr fertigstellen werde.

Stattdessen sei bis 2027 lediglich ein Vorentwurf für interessierte Akteure geplant.

Dürbrook kritisierte, die Landesregierung zeige damit einen „frechen Umgang mit Beschlüssen des Parlaments“. Der Parlamentsauftrag, ein Konzept für eine regelmäßige ÖPNV-Anbindung von früh bis spät an jedem Ort in zu erstellen, werde ausgesessen.

Als einziges konkretes Projekt verwies die Regierung laut der Fraktion auf das Förderprojekt SMILE24 in der Schlei-Region.

Nach Ansicht der SPD-Fraktion ist damit klar, dass das zentrale verkehrspolitische Vorhaben der Koalition in dieser Wahlperiode gescheitert sei. Statt einer Mobilitätsgarantie würden nach fünf Jahren gestrichene Zugverbindungen und drastisch gekürzte Zuschüsse für den Busverkehr als sichtbare Ergebnisse bleiben.

Die ursprüngliche Ankündigung einer Mobilitätswende sei damit nicht eingelöst worden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: SPD-Logo (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Landesregierung wird Konzept für landesweite Mobilitätsgarantie vor der Landtagswahl nicht fertigstellen.
  • Bis 2027 ist nur ein Vorentwurf für interessierte Akteure geplant.
  • Zentrale verkehrspolitische Vorhaben der Koalition gelten als gescheitert, mit gestrichenen Zugverbindungen und gekürzten Zuschüssen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Schleswig-Holstein, SPD-Landtagsfraktion
  • Zeitrahmen: bis 2027, Konzept hätte 2023 beschlossen werden sollen
  • Auswirkungen: keine Mobilitätsgarantie, nur Vorentwurf geplant, gestrichene Zugverbindungen und gekürzte Zuschüsse

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vorwurf der SPD: Nichteinhaltung eines beschlossenen Konzepts für eine Mobilitätsgarantie
  • Kritik an der schwarz-grünen Landesregierung für unzureichende Umsetzung verkehrspolitischer Beschlüsse
  • Fehlende Fortschritte in der ÖPNV-Anbindung und erhebliche Kürzungen im Busverkehr

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert die Schwarz-Grüne Landesregierung für die Nichterfüllung des Konzeptes zur landesweiten Mobilitätsgarantie.
  • Die Regierung plant nur einen Vorentwurf bis 2027 anstelle eines vollständigen Konzeptes.
  • Es wird verwiesen auf das Förderprojekt SMILE24 in der Schlei-Region als einziges konkretes Projekt.

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