BSW Brandenburg kritisiert Tarifabschluss für öffentlichen Dienst als unzureichend
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst Brandenburg
Potsdam () – Die Brandenburger Landtagsfraktion BSW hat den neuen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst als „wichtigen Schritt, aber noch deutlich zu wenig“ bewertet. Das teilte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion, Andreas Kutsche, am Montag mit.
Positiv sei die Angleichung beim Kündigungsschutz zwischen Ost und West, eine vollständige Gleichstellung bleibe aber auch 36 Jahre nach der Wiedervereinigung aus.
Kritisch sieht die Fraktion die vereinbarte Entgelterhöhung von 5,8 Prozent in drei Stufen bis 2027. Diese sei angesichts hoher Lebenshaltungskosten und vergangener Preissteigerungen zu gering, um den realen Kaufkraftverlust vieler Beschäftigter auszugleichen. Die lange Laufzeit des Tarifvertrags bis 2027 nehme den Beschäftigten die Möglichkeit, zeitnah auf neue Preisentwicklungen zu reagieren.
Zwar begrüßt die BSW die Verbesserungen bei den Ausbildungszulagen.
Angesichts des Fachkräftemangels in Kitas, Schulen und Krankenhäusern brauche es jedoch deutlich stärkere finanzielle und strukturelle Anreize. Der Abschluss bleibe hinter dem Notwendigen zurück, um einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst zu sichern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Andreas Kutsche (Archiv) |
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