Friedensnobelpreisträger Mukwege trifft Ministerpräsident Schweitzer
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Gesellschaftliche Themen in Mainz: Friedensnobelpreisträger trifft Ministerpräsidenten
Mainz () – Der kongolesische Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) in der Mainzer Staatskanzlei getroffen. Das teilte die Behörde am Mittwoch mit.
Mukwege wurde 2018 für seinen Kampf gegen den Einsatz von Vergewaltigung als Kriegswaffe ausgezeichnet.
Schweitzer sagte, es sei ihm ein großes Anliegen, das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Kriegswaffe ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Ministerpräsident würdigte Mukweges Engagement für die Menschenwürde als einzigartig und eindrucksvolles Zeugnis für Mut und Mitgefühl.
Das Land Rheinland-Pfalz setze sich für den Schutz und die Rechte der Betroffenen ein. Mukwege nahm nach dem Besuch an einer Podiumsdiskussion der Universität Mainz teil.
Die Landesregierung zeigte sich besorgt über die anhaltenden Konflikte in der Region der Großen Seen im Kongo und appellierte an alle Konfliktparteien, die Waffen niederzulegen.
Mukwege begann seine Laufbahn in der Geburtshilfe und verlagerte seinen Schwerpunkt in den 1990er Jahren auf die Behandlung von Vergewaltigungsopfern. Er gründete das Panzi-Krankenhaus in Bukavu, das neben medizinischer auch psychologische und rechtliche Hilfe anbietet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Schweitzer (Archiv) |
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