Schwarz-Rot will Bundespräsidenten am 30. Januar 2027 wählen lassen

18. Februar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Entwicklungen in Berlin 2027

() – Die schwarz-rote Regierungskoalition hat sich auf ein Datum für die nächste Bundespräsidentenwahl verständigt. Die Bundesversammlung soll am 30. Januar 2027 stattfinden, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Kreise von Union und SPD.

Der bisher kursierende Wahltermin am 14. Februar kommt aus Sicht der Koalitionäre nicht infrage, weil an diesem Wochenende die Münchner Sicherheitskonferenz stattfindet. Formal liegt die Entscheidung bei Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), die die Bundesversammlung einberufen muss und über Ort und Zeit bestimmt. Der Ältestenrat des Parlaments ist in die Terminfindung eingebunden.

Hinter den Kulissen wird laut „Spiegel“ intensiv um das Datum gerungen. Der scheidende Präsident Frank-Walter Steinmeier soll einen späten Wahltermin favorisieren, um die Phase des Übergangs möglichst kurz zu halten – seine Präsidentschaft endet am 18. März 2027. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wiederum soll Wert darauf legen, das Wochenende der Sicherheitskonferenz freizuhalten, wenn Staatsgäste aus aller Welt nach kommen.

Das Grundgesetz schreibt lediglich vor, dass die Bundesversammlung spätestens 30 Tage vor Ablauf der Amtszeit des Bundespräsidenten zusammentreten muss. Da Bundesversammlungen zuletzt meist an einem Samstag oder Sonntag stattgefunden haben, wäre das Wochenende der Münchner Sicherheitskonferenz der letztmögliche Termin. Das Wochenende davor scheidet nach Ansicht der Verantwortlichen wegen des Karnevals aus, weshalb SPD und Union nun am 30. Januar wählen wollen.

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Mit der Opposition ist der Plan noch nicht abgestimmt. Aus Kreisen der Grünen hieß es, mit ihnen habe niemand gesprochen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schloss Bellevue (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nächste Bundespräsidentenwahl am 30. Januar 2027.
  • Vorgeschlagener Termin 14. Februar wurde wegen Münchner Sicherheitskonferenz verworfen.
  • Planung wurde ohne Abstimmung mit der Opposition, insbesondere den Grünen, getroffen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betreffen: Bundespräsidentenwahl, Mitglieder der Bundesversammlung, Bundesregierung, Opposition (insbesondere Grüne)
  • Region: Deutschland
  • Datum: 30. Januar 2027, Amtszeitende von Frank-Walter Steinmeier: 18. März 2027

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Terminfindung für die Bundespräsidentenwahl am 30. Januar 2027.
  • Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar 2027 als Grund für die Terminänderung.
  • Einfluss des scheidenden Präsidenten und Wunsch des Kanzlers auf die Wahlplanung und zeitliche Abläufe.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesversammlung für die nächste Bundespräsidentenwahl auf den 30. Januar 2027 festgelegt.
  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner wird die Bundesversammlung einberufen.
  • Terminfindung involviert den Ältestenrat des Parlaments.

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