Berlin aktualisiert öffentliche Impfempfehlung
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Berlin aktualisiert
Berlin () – Die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege hat ihre öffentliche Impfempfehlung angepasst. Dies teilte die Verwaltung am Donnerstag mit.
Anlass ist eine geänderte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Meningokokken-Impfung, wodurch eine bisherige Regelung zu Meningokokken C entfällt.
Öffentlich empfohlen werden nun alle aktuellen STIKO-Empfehlungen für Standard- und Auffrischimpfungen, auch wenn sie als Indikations- oder Riegelungsimpfung verabreicht werden. Die Empfehlung umfasst zudem die passive Immunprophylaxe mit Immunglobulinen, sofern sie den STIKO-Vorgaben entspricht. Über die nationalen Empfehlungen hinaus spricht Berlin eine öffentliche Empfehlung für die Grippeimpfung aller Altersgruppen, die Masernimpfung für vor 1970 Geborene und die Prophylaxe nach einer Mpox-Exposition aus.
Personen, die durch eine öffentlich empfohlene und in Berlin durchgeführte Impfung unverschuldet einen Gesundheitsschaden erlitten haben, können beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) Leistungen der Sozialen Entschädigung beantragen.
Die aktualisierte Fassung der Impfempfehlung steht im Internet zum Download bereit.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bereitgelegte Impfspritzen (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Anpassung der Impfempfehlung der Berliner Senatsverwaltung aufgrund geänderter STIKO-Empfehlungen zur Meningokokken-Impfung
- Öffentliche Empfehlung umfasst alle aktuellen STIKO-Empfehlungen für Standard- und Auffrischimpfungen sowie passive Immunprophylaxe mit Immunglobulinen
- Berlin empfiehlt zusätzlich Grippeimpfung für alle Altersgruppen, Masernimpfung für vor 1970 Geborene und Prophylaxe nach Mpox-Exposition
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft: Berliner Bevölkerung
- Zielgruppen: Alle Altersgruppen, insbesondere vor 1970 Geborene, Personen nach Mpox-Exposition
- Empfehlungen: Meningokokken-Impfung, Grippeimpfung, Masernimpfung, passive Immunprophylaxe, keine spezifischen Zahlen/Fristen angegeben
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Geänderte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Meningokokken-Impfung
- Entfall einer bisherigen Regelung zu Meningokokken C
- Erweiterung der Impfempfehlungen auf Grippe-, Masernimpfung für ältere Generation und Mpox-Prophylaxe
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Anpassung der öffentlichen Impfempfehlung in Berlin
- Empfehlung zur Meningokokken-Impfung entsprechend STIKO-Anpassung
- Angebot von Sozialen Entschädigungen für Gesundheitschäden durch Impfungen
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