SPD-Fraktionschef Stoch kritisiert CDU-Vorstoß gegen telefonische Krankschreibung
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitsversorgung und Politik in Baden-Württemberg
Stuttgart () – Der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokratische Partei Deutschlands im baden-württembergischen Landtag, Andreas Stoch, hat die Forderung der Christlich Demokratische Union Deutschlands nach einem Ende telefonischer Krankschreibungen kritisiert.
Stoch warf der CDU vor, Arbeitnehmer pauschal zu verunglimpfen. Die Debatte vermittle den Eindruck, Beschäftigte arbeiteten zu wenig oder ließen sich ohne Grund krankschreiben.
In Baden-Württemberg seien mehr als 1.000 Hausarztsitze unbesetzt, zudem stehe wegen der Altersstruktur vieler Mediziner eine Welle von Praxisschließungen bevor.
Statt diese Herausforderungen anzugehen, würden mit einem Aus für telefonische Krankschreibungen zusätzliche Belastungen für Praxen und Patienten in Kauf genommen, so der Politiker.
Die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung würde aus seiner Sicht weder die Gesundheit der Bevölkerung verbessern noch Krankheitswellen eindämmen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Andreas Stoch (Archiv) |
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