Landesjagdbericht zeigt Rekordjagd bei invasiven Arten in Niedersachsen

6. November 2025

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wildtiermanagement und Jagd in Niedersachsen

() – Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Landesjägerschaft haben den Landesjagdbericht 2024/2025 veröffentlicht. Wie das Ministerium mitteilte, dokumentiert der Bericht Wildtierpopulationen, Jagdstrecken und jagdliche Schwerpunktthemen im Land.

Besonders hervorzuheben sind die Rekordwerte bei der Bejagung invasiver Arten.

Bei Waschbär, Marderhund und Nutria wurden mit 32.771 (+28,6%), 4.978 (+18,7%) und 53.748 (+19,5%) jeweils Höchststrecken erreicht. Auch bei Wildgänsen gab es neue Rekordwerte: Die Graugans-Strecke stieg auf 27.822, die Kanadagans auf 3.327 und die Nilgans auf 10.023 Tiere.

Beim Schalenwild zeigt sich ein gemischtes Bild – während die Rehwildstrecke leicht auf 124.597 stieg, gingen die Strecken bei anderen Arten wie Rotwild (4.233, -4,9%) und Muffelwild (134, -27,6%) zurück.

Ministerin Miriam Staudte würdigte den Einsatz der Jäger für den Natur- und Artenschutz. LJN-Präsident Helmut Dammann-Tamke betonte die Bedeutung des bundesweit vorbildlichen Monitorings.

Der Bericht enthält zudem Schwerpunkte zur Wildtiererfassung bei Wolf und Luchs sowie zu Biotopschutzmaßnahmen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jägersitz (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Rekordwerte bei der Bejagung invasiver Arten: Waschbär (32.771, +28,6%), Marderhund (4.978, +18,7%), Nutria (53.748, +19,5%)
  • Graugans-Strecke: 27.822, Kanadagans: 3.327, Nilgans: 10.023 (alle Rekordwerte)
  • Rückgang bei Rotwild (4.233, -4,9%) und Muffelwild (134, -27,6%)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Jäger in Niedersachsen
  • Rekordwerte bei invasiven Arten wie Waschbär (+28,6%) und Nutria (+19,5%)
  • Wildgänse: Graugans (27.822) und Kanadagans (3.327) erreichen neue Höchstwerte

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rekordwerte bei der Bejagung invasiver Arten (Waschbär, Marderhund, Nutria)
  • Anstieg der Wildgänsepopulationen (Graugans, Kanadagans, Nilgans)
  • Gemischte Entwicklungen bei Schalenwild, teils Rückgang bei bestimmten Arten (Rotwild, Muffelwild)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Veröffentlichung des Landesjagdberichts 2024/2025 durch das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
  • Dokumentation der Wildtierpopulationen und Jagdstrecken sowie Jagdthemen.
  • Betonung von Monitoringschwerpunkten bei Wolf und Luchs sowie Biotopschutzmaßnahmen.

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