Grönland lehnt von Trump angekündigtes Lazarettschiff ab
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Grönland und Dänemark reagieren auf Trump
Nuuk () – Grönland und Dänemark haben ablehnend auf ein Angebot von US-Präsident Donald Trump reagiert, ein Lazarettschiff zur Arktis-Insel zu entsenden.
„Die Idee von Präsident Trump, ein Lazarettschiff nach Grönland zu schicken, wurde zur Kenntnis genommen“, sagte der grönländische Premierminister Jens-Frederik Nielsen. „Aber wir haben ein öffentliches Gesundheitssystem, in dem die Behandlung für die Bürger kostenlos ist.“ Das sei eine bewusste Entscheidung – und ein grundlegender Bestandteil der Gesellschaft. „In den USA, wo ein Arztbesuch Geld kostet, funktioniert das nicht so.“
Er fügte hinzu, dass Grönland „offen für Dialog und Zusammenarbeit“ sei. „Aber bitte sprechen Sie mit uns, anstatt mehr oder weniger zufällige Aussagen in den sozialen Medien zu machen.“ Dialog und Zusammenarbeit erforderten Respekt für die Tatsache, dass Entscheidungen über Grönland in Grönland getroffen würden.
Auch Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen verteidigte das Gesundheitssystem ihres Landes und bekräftigte, in einem Land zu leben, in dem es freien und gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle gebe. Trumps Ankündigung folgte auf eine medizinische Evakuierung eines US-U-Boot-Besatzungsmitglieds in grönländischen Gewässern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nuuk auf Grönland (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Grönland hat ablehnend auf das Angebot von Donald Trump reagiert, ein Lazarettschiff zu entsenden.
- Premierminister Jens-Frederik Nielsen betont, dass das öffentliche Gesundheitssystem Grönlands kostenlos ist.
- Dänemarks Premierministerin Mette Frederiksen verteidigt den freien Zugang zur Gesundheitsversorgung in ihrem Land.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Grönland und Dänemark
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- Aufforderung von Grönland zur direkten Kommunikation anstelle von sozialen Medien
- Hintergrund: medizinische Evakuierung eines US-U-Boot-Besatzungsmitglieds in grönländischen Gewässern
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Grönlands Premierminister hat Trumps Angebot zur Kenntnis genommen und abgelehnt.
- Dänemarks Premierministerin verteidigt das kostenlose Gesundheitssystem ihres Landes.
- Grönland ist offen für Dialog und Zusammenarbeit, bittet jedoch um Respekt und direkte Kommunikation.
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