Sachsens Tourismus bleibt 2025 stabil
Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung
Tourismuswirtschaft in Sachsen stabilisiert sich
Chemnitz () – Der Tourismus in Sachsen hat sich im vergangenen Jahr auf einem stabilen Niveau entwickelt. Das teilten das Sächsische Staatsministerium für Kultur und Tourismus (SMKT), der Landesverband der Tourismuswirtschaft (LTV SACHSEN) und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) am Montag mit.
Demnach wurden 2025 rund 19,7 Millionen Übernachtungen und knapp 8 Millionen Ankünfte gezählt, was einem leichten Rückgang von etwa 1,5 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2024 entspricht.
Das Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz habe für zusätzliche Strahlkraft gesorgt. Zudem wurde Sachsen von Booking.com zu einer der zehn gastfreundlichsten Regionen weltweit gekürt.
Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch (CDU), betonte die wirtschaftliche Bedeutung der Branche.
Der Tourismus generiere einen Umsatz von über 9,3 Milliarden Euro und sichere mehr als 190.000 Arbeitsplätze. Für 2026 kündigte sie Schwerpunkte auf Radtourismus, Kulinarik und Wandern an.
Geplant seien unter anderem das Europäische Wanderfestival EURORANDO und der 123. Deutsche Wandertag im Erzgebirge. Neue Projekte wie der Stadthafen in Leipzig und der Seenverbund im Lausitzer Seenland sollen zusätzliche Anreize schaffen.
Alexander Dierks, Präsident des LTV SACHSEN, wertete die Entwicklung als Signal der Resilienz.
Er forderte eine konsequente Umsetzung des Masterplans Tourismus mit Investitionen in Infrastruktur und Barrierefreiheit. Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der TMGS, verwies auf die geplante Intensivierung des Auslandsmarketings und die Weiterentwicklung der Tourismusdatenbank zu einem KI-gestützten System.
Die Regionen Chemnitz/Zwickau, die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge verzeichneten 2025 Zuwächse bei den Übernachtungsgästen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hotel (Archiv) |
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- 2025 wurden in Sachsen etwa 19,7 Millionen Übernachtungen und knapp 8 Millionen Ankünfte gezählt, was einen Rückgang von 1,5 Prozent zum Rekordjahr 2024 bedeutet.
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