Landesregierung kritisiert geplanten Verkauf von BASF-Werkswohnungen in Ludwigshafen

23. Februar 2026

Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Verantwortung in Ludwigshafen

() – Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat sich kritisch zum geplanten Verkauf von Werkswohnungen des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen geäußert. Regierungssprecherin Andrea Bähner sagte am Montag, die Regierung bedauere die Absicht der BASF Wohnen + Bauen GmbH, einen Teil ihrer Wohnungsbestände zu veräußern.

Die Landesregierung appelliere an die Verantwortung des Unternehmens und erwarte, dass es die Rechte der Mieter in dem anstehenden Prozess über das gesetzliche Maß hinaus schütze.

Wichtig sei auch, dass verantwortungsvolle Käufer für die Wohnungen gesucht würden, so Bähner. Das weltweit größte Chemie-Unternehmen mit mehr als 33.000 Mitarbeitenden im Stammwerk Ludwigshafen habe eine Verantwortung gegenüber seinen Beschäftigten und der Stadt.

Die Staatskanzlei und das für Wohnungsbau zuständige Finanzministerium stehen nach Angaben der Sprecherin im Austausch mit Ludwigshafens Oberbürgermeister Klaus Blettner, der BASF-Unternehmensleitung sowie Betriebsrat und Gewerkschaft.

Die BASF müsse als Weltunternehmen sicherstellen, dass sich Mieter der Werkswohnungen bei einem möglichen Verkauf auch weiterhin auf bezahlbare Mieten verlassen könnten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: BASF (Archiv)

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  • Rheinland-pfälzische Landesregierung kritisiert geplanten Verkauf von BASF-Werkswohnungen.
  • Regierung erwartet über gesetzliche Regelungen hinausgehenden Schutz der Mieterrechte.
  • Austausch zwischen Staatskanzlei, Finanzministerium, OB Klaus Blettner und BASF-Unternehmensleitung ist im Gange.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die Mieter der Werkswohnungen von BASF in Ludwigshafen
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  • Landesregierung äußert Kritik am Verkauf von Werkswohnungen durch BASF.
  • Appell an BASF zur Verantwortung gegenüber Mietern und Suche nach verantwortungsvollen Käufern.
  • Austausch zwischen Staatskanzlei, Finanzministerium, Oberbürgermeister und BASF sowie Betriebsrat und Gewerkschaft.

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