Neues ESA-Direktorat für Raumfahrtforschung in Köln geplant
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Raumfahrtpolitik in Nordrhein-Westfalen: Neuer ESA-Standort
Köln () – Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt eine Absichtserklärung für einen neuen ESA-Standort in Köln unterzeichnet. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mit.
Die Vereinbarung sieht vor, das Direktorat für Human and Robotic Exploration vollständig vom niederländischen Noordwijk nach Köln zu verlegen und dort ein hochmodernes Forschungszentrum zu errichten.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte, dass mit der Ansiedlung nicht nur hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen, sondern Nordrhein-Westfalen dauerhaft im Zentrum der europäischen Raumfahrt verankert werde. Das neue Gebäude soll astronautische und robotische Forschung unter einem Dach vereinen und Synergien für künftige europäische Missionen schaffen – von der Internationalen Raumstation bis zu Mondprogrammen.
Durch den Neubau entstehen etwa 250 neue Arbeitsplätze, die in zwei Etappen über vier Jahre realisiert werden.
Zusätzlich wird ein deutlicher Zuwachs an Forschungsprojekten und Unternehmensaktivitäten in Nordrhein-Westfalen erwartet. Die bereits bestehende Infrastruktur mit dem Europäischen Astronautenzentrum und der Mondsimulationsanlage LUNA soll damit „entscheidend gestärkt“ werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | NRW-Landesschild (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Neues ESA-Direktorat für Human and Robotic Exploration wird nach Köln verlegt.
- Ca. 250 neue Arbeitsplätze entstehen in zwei Etappen über vier Jahre.
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- Verlagerung des Direktorats für Human and Robotic Exploration von Noordwijk nach Köln
- Schaffung von etwa 250 hochqualifizierten Arbeitsplätzen
- Stärkung der Infrastruktur für astronautische und robotische Forschung in Nordrhein-Westfalen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Verlegung des Direktorats für Human and Robotic Exploration nach Köln
- Errichtung eines modernen Forschungszentrums in Köln
- Schaffung von etwa 250 neuen Arbeitsplätzen in zwei Etappen über vier Jahre
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