Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern in Niedersachsen bleibt hoch

26. Februar 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Ungleichheit in Niedersachsen

() – Die Verdienstungleichheit zwischen Frauen und Männern in ist weiterhin auf hohem Niveau. Das teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) anlässlich des Equal Pay Day mit.

Der sogenannte Gender Gap Arbeitsmarkt, der ein umfassendes Bild der Verdienstunterschiede liefert, lag im Jahr 2025 bei 40 Prozent und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt.

Der zentrale Indikator, der Gender Pay Gap, stieg leicht auf 16 Prozent. Erwerbstätige Frauen verdienten demnach pro Stunde durchschnittlich 4,10 Euro weniger als Männer.

Ein wesentlicher Grund für die Einkommensunterschiede bleibt die höhere Teilzeitquote von Frauen. Der Gender Hours Gap, der den Unterschied bei den bezahlten Arbeitsstunden misst, stieg auf 22 Prozent.

Männer arbeiteten im Monat durchschnittlich 148 Stunden, Frauen 116 Stunden.

Beim Zugang zum Arbeitsmarkt gibt es ebenfalls weiterhin Unterschiede. Der Gender Employment Gap, der die Differenz in der Erwerbstätigenquote abbildet, blieb unverändert bei 9 Prozent.

Bundesweit lag der Gender Gap Arbeitsmarkt im Jahr 2025 bei 37 Prozent. In Westdeutschland fällt der Indikator mit 39 Prozent wesentlich höher aus als in den ostdeutschen Bundesländern mit 22 Prozent.

Siehe auch:  Gestiegene Privatinsolvenzen: Linke fordert "neue Schufa"

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mann und Frau gehen spazieren (Archiv)

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  • Gender Gap im Arbeitsmarkt 2025: 40 Prozent, Anstieg um 1 Prozentpunkt
  • Gender Pay Gap leicht gestiegen auf 16 Prozent, Frauen verdienen 4,10 Euro weniger pro Stunde
  • Gender Hours Gap auf 22 Prozent, Männer arbeiten durchschnittlich 148 Stunden, Frauen 116 Stunden

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Frauen und Männer in Niedersachsen
  • Gender Gap Arbeitsmarkt: 40% (2025), +1% zum Vorjahr
  • Gender Pay Gap: 16%, Frauen verdienen 4,10 Euro weniger pro Stunde

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verdienstungleichheit zwischen Frauen und Männern bleibt hoch
  • Höhere Teilzeitquote von Frauen führt zu Einkommensunterschieden
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