Nach Airbus-Auftrag: BDLI fürchtet Konkurrenz aus China

26. Februar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Herausforderungen im Flugzeugbau Deutschland

() – Angesichts der Airbus-Bestellung aus hat der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) eindringlich vor wachsender technologischer Konkurrenz im Flugzeugbau gewarnt.

„Aus deutscher und europäischer Sicht ist China derzeit im Flugzeugbau ein guter Kunde“, sagte BDLI-Hauptgeschäftsführerin Marie-Christine von Hahn dem „Politico“. „Doch das Land will in diesem Sektor auch mehr und mehr zu einem Konkurrenten werden. Bei der Elektromobilität kann man sehen, wie schnell China aufholen und überholen kann.“ Die Bundesregierung müsse mehr tun, um Deutschlands Vorsprung zu halten.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte bei seinem Antrittsbesuch in Peking am Mittwoch verkündet, dass China bis zu 120 Flugzeuge bei Airbus bestellen wolle. Chinas Auftrag verdeutliche, „dass wir mit Airbus und der verbundenen Zulieferkette über ein industrielles und wirtschaftliches Juwel verfügen“, sagte von Hahn. Dies gelte es zu sichern und zu stärken. „Europa und insbesondere müssen darauf achten, den technologischen Vorsprung im Flugzeugbau zu erhalten und auszubauen. Hierfür sind politische Weichenstellungen erforderlich.“

Die Regierung müsse sich in ihrer angekündigten Luftfahrtstrategie zur technologischen Führungsrolle Deutschlands im Flugzeugbau bekennen, forderte die Verbandschefin. Entscheidend seien dann die daraus folgenden Maßnahmen wie das Budget des deutschen Luftfahrtforschungsprogramms.

Siehe auch:  Commerzbank-Chefin Orlopp: "Größe allein ist kein Wert"
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Airbus A321 (Archiv)

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  • BDLI warnt vor wachsender technologischer Konkurrenz Chinas im Flugzeugbau
  • China plant Bestellung von bis zu 120 Flugzeugen bei Airbus
  • Bundesregierung gefordert, politischen Kurs zur Stärkung der technologischen Führerschaft im Flugzeugbau zu setzen

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  • Bundesregierung muss mehr tun, um technologischen Vorsprung im Flugzeugbau zu halten
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