Baden-Württemberg startet Pilotprojekte für mehr Sicherheit in Regionalzügen
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit im Bahnverkehr in Baden-Württemberg
Stuttgart () – Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat einen landesweiten Austausch für mehr Sicherheit im Bahnverkehr angestoßen und Pilotprojekte für Doppelbegleitungen in Regionalzügen ermöglicht. Das teilte Minister Winfried Hermann mit.
Ziel sei es, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um Fahrgäste und Personal besser zu schützen. Die Pilotvorhaben von Arverio, Deutscher Bahn und der Südwestdeutschen Landesverkehrsgesellschaft (SWEG) bilden dabei den Auftakt.
Vertreter der Verkehrsunternehmen, der Bundespolizei, des Innenministeriums, der Gewerkschaften und der Fahrgastvertretungen waren am Freitag auf Einladung des Ministers zum Austausch in Stuttgart zusammengekommen.
Der Austausch knüpft an die Ergebnisse des Sicherheitsgipfels in Berlin an, zu dem die Deutsche Bahn nach dem tödlichen Übergriff auf einen Zugbegleiter bei Kaiserslautern eingeladen hatte. ‚Die Sicherheit von Fahrgästen und Beschäftigten hat für uns alle oberste Priorität‘, sagte Hermann.
Ein erster Schwerpunkt liege auf Pilotprojekten für Doppelbegleitungen. Das Land werde dazu gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen verschiedene Modelle erproben, darunter Teams aus zwei Kundenbetreuenden oder gemischte Teams aus Kundenbetreuung und Sicherheitspersonal.
Arverio testet auf der Filstalbahn eine Eins-zu-Eins-Besetzung. Die Deutsche Bahn startet im März Piloten auf der Schwarzwaldbahn und dem Regionalexpress Stuttgart–Ulm–Bodensee.
Die SWEG plant Doppelbesetzungen auf der Europabahn zwischen Offenburg und Kehl, der Brenzbahn sowie der Donaubahn zwischen Ulm und Munderkingen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Regionalzug (Archiv) |
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