Letzte ASP-Sperrzone in Sachsen aufgehoben

3. März 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaft und Tierseuchenkontrolle in Sachsen

() – Die EU-Kommission hat die letzte Sperrzone für die Afrikanische Schweinepest im Landkreis Bautzen aufgehoben. Das teilte die sächsische Verwaltung am Dienstag mit.

Damit sind in dem Gebiet, wo zuletzt im Februar 2025 ein Fall nachgewiesen wurde, nun alle Beschränkungen für Jagd und Landwirtschaft gefallen.

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) wertete die Aufhebung als besonderen Erfolg, da das Gebiet durch ehemalige Braunkohletagebaue schwer zugänglich sei. Ihr Dank gelte allen Beteiligten vor Ort.

Seit dem 5. Februar gilt offiziell als ASP-frei, nachdem ein Jahr lang keine neuen Fälle mehr aufgetreten waren. Die intensive Überwachung durch Probenahme bei Wildschweinen wird jedoch fortgesetzt.

Der Rückbau der errichteten Schutzzäune schreitet voran.

Von ursprünglich 830 Kilometern Zaun sind bereits etwa 500 Kilometer entfernt worden. Einzig ein Schutzkorridor entlang der polnischen Grenze bleibt als Sperrzone bestehen, solange es in noch ASP-Fälle gibt.

Für die Bekämpfung der Tierseuche hat der Freistaat Sachsen insgesamt rund 60 Millionen Euro aufgewendet.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wildschwein (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Region: Landkreis Bautzen, Sachsen
  • Zielgruppen: Jäger, Landwirte
  • Kosten: circa 60 Millionen Euro; Aufhebung der letzten Sperrzone seit Februar 2025

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Letzte Sperrzone wegen Afrikanischer Schweinepest (ASP) im Landkreis Bautzen aufgehoben
  • Sachsen seit Februar 2025 ASP-frei, da keine neuen Fälle aufgetreten
  • Intensive Überwachung durch Probenahme bei Wildschweinen bleibt bestehen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aufhebung der letzten Sperrzone für die Afrikanische Schweinepest im Landkreis Bautzen
  • Fortsetzung der intensiven Überwachung durch Probenahme bei Wildschweinen
  • Rückbau von etwa 500 Kilometern der errichteten Schutzzäune, Schutzkorridor entlang der polnischen Grenze bleibt aktiv

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