Rufe nach Ende des Zulassungsstopps für Integrationskurse in Hamburgischer Bürgerschaft

3. März 2026
Rufe nach Ende des Zulassungsstopps für Integrationskurse in Hamburgischer Bürgerschaft

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Integration in Hamburg: Einstellungen und Forderungen

() – Linke, SPD und Grüne in der Hamburgischen Bürgerschaft fordern die Bundesregierung auf, einen Zulassungsstopp für Integrationskurse zurückzunehmen. Das teilten die Fraktionen am Dienstag mit.

Sie haben einen gemeinsamen Antrag eingebracht, der am 25. März im Landesparlament beraten werden soll.

Die Fraktionen kritisieren die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angekündigte Maßnahme scharf. Betroffen seien Asylbewerber, Geduldete, Menschen aus der und EU-Bürger – insgesamt rund 130.000 Personen bundesweit.

Die seien eine zentrale Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und Arbeitsmarktintegration. Der Stopp gefährde die Integrationsinfrastruktur und verschärfe den Fachkräftemangel.

Die integrationspolitischen Sprecher der drei Fraktionen, Hila Latifi (Linke), Danial Ilkhanipour (SPD) und Parica Partoshoar (Grüne), warnten vor den Folgen.

Latifi sprach von einem „gezielten Angriff“, Ilkhanipour forderte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt auf, den Stopp zurückzunehmen. Partoshoar betonte, Integration beginne mit Sprache.

Der Senat soll sich auf Bundesebene für eine Rücknahme der Entscheidung einsetzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hamburgische Bürgerschaft (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Asylbewerber, Geduldete, Menschen aus der Ukraine, EU-Bürger
  • Zahl: rund 130.000 Personen bundesweit
  • Frist: Antrag wird am 25. März im Landesparlament beraten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach Rücknahme des Zulassungsstopps für Integrationskurse
  • Betroffenheit von 130.000 Personen, darunter Asylbewerber, Geduldete, Menschen aus der Ukraine und EU-Bürger
  • Gefahr für gesellschaftliche Teilhabe und Fachkräftemangel durch den Stopp der Kurse

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Rücknahme des Zulassungsstopps für Integrationskurse fordern
  • Gemeinsamer Antrag im Landesparlament am 25. März
  • Senat soll sich auf Bundesebene für die Entscheidung einsetzen

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