SPD fordert langfristige Hochwasserschutzstrategie für Bayern
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Hochwasserschutzstrategie in Bayern gefordert
München () – Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert eine verbindliche und langfristige Hochwasserschutzstrategie für den Freistaat. Das teilte die umweltpolitische Sprecherin Anna Rasehorn am Dienstag mit.
Sie reagierte damit auf die Zuweisung von 95 Millionen Euro EU-Hochwasserhilfe für Bayern, von denen rund 40 Millionen besonders betroffenen Kommunen in Schwaben und Oberbayern zugutekommen sollen.
Rasehorn kritisierte, dass die EU-Mittel vor allem für die Beseitigung von Schäden und den Wiederaufbau gedacht seien, nicht aber für echte Vorsorge.
„Bayern darf sich nicht länger auf Katastrophenhilfe von außen verlassen“, sagte sie. Sie forderte, den Hochwasserschutz entlang ganzer Flusssysteme zu organisieren und die Kommunen von Kosten für Schutzmaßnahmen an großen Gewässern zu entlasten, da dies eine Landesaufgabe sei.
Zudem sprach sich die Politikerin für einen massiven Ausbau des natürlichen Hochwasserschutzes aus.
Wiedervernässte Moore, entsiegelte Flächen und renaturierte Flüsse seien handfester Bevölkerungsschutz, der Hochwasser abpuffere und gleichzeitig gegen Trockenperioden helfe, so Rasehorn.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sandsäcke zum Hochwasserschutz (Archiv) |
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