Sorge um Lage im Nahen Osten lässt Dax abstürzen

3. März 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Dax und Energiepreise in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Die Sorge um die Lage im Nahen Osten und die daraus resultierenden Folgen hat den Dax am Dienstag abstürzen lassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.791 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von satten 3,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Mit besonders sorgenvollem Blick schauen Anleger auf die im Zuge des -Konflikts steigenden Energiepreise. Denn diese könnten zu einer wieder kräftig anziehenden Inflation führen – mit den typischerweise folgenden Zinserhöhungen durch die EZB und andere Notenbanken. Hohe Zinsen aber wiederum gelten als Gift für den Aktien- und Immobilienmarkt.

Der Ölpreis legte beispielsweise kräftig zu: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 83,61 US-Dollar, das waren 7,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Gas zur Lieferung im April verteuerte sich am Dienstag in der Spitze auf bis auf 65 Euro pro Megawattstunde. Bis zum Nachmittag fiel der Preis wieder auf etwa 54 Euro – das war aber immer noch ein Plus von über 20 Prozent gegenüber dem Vortag. Ein solcher Großhandelspreis impliziert einen Gas-Verbraucherpreis von mindestens rund 11 bis 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft auf diesem Niveau bleiben.

Siehe auch:  Güterumschlag in deutschen Seehäfen legt 2025 zu

Im Dax konnten sich einzig Anteilsscheine der Deutschen Börse selbst am Dienstag dem Abwärtssog entziehen, alle anderen Titel verloren mehr oder weniger kräftig. Bei Beiersdorf kam noch eine schlechte Prognose hinzu, wonach der Konsumgüterkonzern im laufenden Jahr allenfalls noch mit einem geringen Wachstum rechnet – bis kurz vor Handelsschluss gab das Papier rund 20 Prozent nach.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1589 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8629 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax fällt um 3,4 Prozent auf 23.791 Punkte
  • Ölpreis steigt um 7,6 Prozent auf 83,61 US-Dollar pro Fass
  • Gaspreis für April erreicht einen Anstieg von über 20 Prozent auf bis zu 65 Euro pro Megawattstunde

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Anleger und Investoren im Aktien- und Immobilienmarkt.
  • Starker Einfluss aufgrund des Iran-Konflikts und steigender Energiepreise; Dax fiel um 3,4 Prozent.
  • Ölpreis stieg um 7,6 Prozent; Gaspreise um über 20 Prozent im Vergleich zum Vortag.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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