Justizministerin: "Recht des Stärkeren bringt uns nicht weiter"
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politische Bedenken zur Völkerrechtslage in Berlin
Berlin () – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) äußert Bedenken daran, dass der Angriff der USA und Israel auf den Iran vom Völkerrecht gedeckt ist. Dass das Recht zur Selbstverteidigung greife, sei von Völkerrechtlern bisher nicht dargelegt, sagte Hubig dem Nachrichtenportal T-Online.
„Auf Dauer bringt uns nicht das Recht des Stärkeren weiter. Als Justizministerin ist für mich klar: Unser Ziel muss es sein und bleiben, der Stärke des Rechts zur Geltung zu verhelfen.“
Das Mullah-Regime habe über Jahrzehnte Terror, Unterdrückung und Unrecht über die Iraner gebracht, so Hubig weiter. Viele hofften auf ein Ende des Regimes und auf Freiheit. „Und zugleich: Das völkerrechtliche Gewaltverbot, die territoriale Unabhängigkeit und die politische Integrität eines souveränen Staates sind zu achten.“
Hubig betonte die Bedeutung der Diplomatie: „Verhandlungen sind immer besser als Bomben.“ Am Ende litten im Krieg immer Unschuldige. Ein Flächenbrand in der gesamten Region müsse unbedingt verhindert werden. „Deswegen noch einmal: Das Völkerrecht ist der Fortschritt des 20. Jahrhunderts. Eine regelbasierte Welt ist auf Dauer eine friedlichere Welt.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stefanie Hubig am 27.02.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bedenken, dass der USA- und Israel-Angriff auf den Iran vom Völkerrecht gedeckt ist.
- Betonung der Bedeutung von Diplomatie und Verhandlungen über Gewalt.
- Warnung vor einem möglichen Flächenbrand in der Region.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD)
- Bedenken hinsichtlich der Gesetzmäßigkeit des Angriffs auf den Iran
- Fokus auf die Bedeutung des Völkerrechts und Diplomatie
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Bedenken, dass die Angriffe der USA und Israel auf den Iran völkerrechtswidrig sind
- Kritik am Einsatz des Rechts des Stärkeren statt am Recht des Friedens
- Betonung der Wichtigkeit von Diplomatie und Verhandlungen zur Konfliktlösung
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Bedenken hinsichtlich der völkerrechtlichen Grundlage für den Angriff auf den Iran.
- Betonung der Bedeutung von Diplomatie und Verhandlungen.
- Warnung vor einem Flächenbrand in der Region.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
- Tausende Häftlinge vorzeitig aus Gefängnis entlassen - 20. März 2026
- Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch - 20. März 2026
- Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen - 20. März 2026
