Zoll stoppt drei mutmaßliche Autoschmuggler auf A96 bei Lindau

5. März 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Zollkontrollen an der deutsch-schweizerischen Grenze

Lindau () – Zöllner haben auf der Autobahn 96 bei Sigmarszell eine Kolonne mit drei BMW aus der gestoppt. Die drei bulgarischen Fahrer im Alter von 19, 39 und 45 Jahren konnten nach Angaben des Hauptzollamts keine Nachweise für eine ordnungsgemäße Verzollung vorlegen.

Die Beamten kassierten daraufhin die fälligen Einfuhrabgaben und leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein, teilten die Beamten am Donnerstag mit.

Bei der Überprüfung der Papiere fielen den Zöllnern Unstimmigkeiten auf. Für einen BMW X5 M50d legte der 39-jährige Fahrer ein Foto eines handschriftlich auf 3.000 Schweizer Franken geänderten Kaufbelegs vor.

Nach einer Wertermittlung der Zöllner hat das Fahrzeug jedoch einen Mindestwert von 10.000 Franken. Der Mann musste vor Ort 3.600 Euro an Zoll und Einfuhrumsatzsteuer bezahlen.

Auch beim zweiten Fahrzeug, einem BMW 640d, gab der 19-jährige Fahrer an, nicht den auf der Rechnung ausgewiesenen Preis von 13.000 Franken gezahlt zu haben.

Beim dritten Fahrzeug, einem BMW X5 mit fast 500.000 Kilometern, erkannten die Beamten den vorgelegten Kaufbeleg über 3.000 Franken an. Der 45-jährige Fahrer musste dennoch 1.000 Euro Abgaben entrichten.

Die weiteren Ermittlungen hat die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm übernommen.

Siehe auch:  Schwerer Unfall auf B83 bei Beverungen nach Sekundenschlaf und Alkoholfahrt
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Grenzkontrolle (Archiv), Hauptzollamt Ulm via

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Drei bulgarische Fahrer konnten keine Nachweise für die Verzollung ihrer Fahrzeuge vorlegen.
  • Ein Fahrer legte einen manipulierten Kaufbeleg über 3.000 Franken vor, das Fahrzeug hatte jedoch einen Mindestwert von 10.000 Franken.
  • Die weiteren Ermittlungen werden von der Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm übernommen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind drei bulgarische Fahrer im Alter von 19, 39 und 45 Jahren
  • Region: Autobahn 96 bei Sigmarszell
  • Zölle und Abgaben in Höhe von insgesamt 5.600 Euro (3.600 Euro + 1.000 Euro) wurden kassiert

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Keine Nachweise für ordnungsgemäße Verzollung
  • Unstimmigkeiten bei Kaufbelegen und tatsächlichen Fahrzeugwerten
  • Verdacht der Steuerhinterziehung und Einfuhrabgaben fällig

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einfuhrabgaben wurden von den Zöllnern kassiert.
  • Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung wurden eingeleitet.
  • Die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm übernimmt weitere Ermittlungen.

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