Leichter Anstieg stationärer Behandlungen wegen psychischer Störungen in NRW
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Die Zahl der vollstationären Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen“ ist in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Freitag mitteilte, wurden 2024 insgesamt 246.012 Menschen aus NRW deswegen im Krankenhaus behandelt.
Das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, liegt aber immer noch deutlich unter dem Höchststand von 2014.
Die häufigsten Diagnosen waren „Störungen durch psychotrope Substanzen“, etwa durch Alkohol, und „affektive Störungen“ wie Depressionen. Während Störungen durch Substanzen überwiegend Männer betrafen, wurden affektive Störungen mehrheitlich bei Frauen behandelt.
Fast ein Drittel der Behandelten war zwischen 40 und 59 Jahre alt.
Regional gab es deutliche Unterschiede: Die höchste Behandlungsrate hatte Remscheid mit 2.244 Fällen je 100.000 Einwohner, gefolgt von Bielefeld und Herne. Die niedrigsten Raten verzeichneten der Kreis Herford, der Rhein-Sieg-Kreis und der Rhein-Erft-Kreis.
Die Daten basieren auf der Krankenhausdiagnosestatistik für vollstationäre Behandlungen von Personen mit Wohnsitz in NRW.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahl der vollstationären Krankenhausbehandlungen wegen "Psychischen und Verhaltensstörungen" in NRW 2024: 246.012
- Anstieg um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
- Höchste Behandlungsrate in Remscheid mit 2.244 Fällen je 100.000 Einwohner
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: 246.012 Menschen in Nordrhein-Westfalen, 2,1% mehr als im Vorjahr
- Zielgruppe: überwiegend Männer bei Störungen durch Substanzen, Frauen bei affektiven Störungen; fast ein Drittel zwischen 40 und 59 Jahren
- Regionale Unterschiede: höchste Behandlungsrate in Remscheid (2.244 Fälle je 100.000 Einwohner), niedrigste Raten im Kreis Herford, Rhein-Sieg-Kreis und Rhein-Erft-Kreis
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- Anstieg der vollstationären Krankenhausbehandlungen mit psychischen Störungen in NRW um 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr
- Höchste Behandlungsrate in Remscheid, signifikante regionale Unterschiede
- Häufigste Diagnosen: Störungen durch psychotrope Substanzen (vornehmlich bei Männern) und affektive Störungen (mehrheitlich bei Frauen)
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