Polizei durchsucht Adressen wegen Hehlerei mit Pfandkisten in Berlin

6. März 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftskriminalität in Berlin: Hehlerei von Pfandkisten

() – Die Berliner Polizei hat in Tempelhof und Kreuzberg mehrere Wohnungen und Geschäftsadressen durchsucht. Das teilte die Polizei Berlin am Freitag mit.

Hintergrund ist der Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei mit Mehrwegpfandkisten.

Zwei Brüder im Alter von 51 und 56 Jahren stehen im Verdacht, rund 300.000 der Transportkisten, die vor allem im Lebensmittelhandel für Obst und Gemüse genutzt werden, als Hehlerware angekauft und weiterverkauft zu haben. Pro Kiste werden in dem Pfandsystem zwischen 3,50 und 3,86 Euro Pfand erstattet, der mutmaßliche Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 841.000 Euro.

Bei den Durchsuchungen am Mittwoch stellten Einsatzkräfte des Landeskriminalamts mehr als 8.000 Pfandkisten sicher und beschlagnahmten rund 950.000 Euro Bargeld.

Zudem wurden Datenträger und Mobiltelefone sichergestellt. In den Geschäftsräumen fanden sich Kisten von etwa 30 weiteren potenziell geschädigten Firmen, zu denen weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Mehrere Wohnungen und Geschäftsadressen in Tempelhof und Kreuzberg durchsucht
  • Zwei Brüder im Alter von 51 und 56 Jahren verdächtigt, 300.000 Pfandkisten gewerbsmäßig angekauft und weiterverkauft zu haben
  • Sicherstellung von über 8.000 Pfandkisten und 950.000 Euro Bargeld während der Durchsuchungen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei
  • Betroffene: zwei Brüder, Altersgruppe 51 und 56 Jahre
  • Rund 300.000 Pfandkisten, mutmaßlicher Gesamtschaden etwa 841.000 Euro

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei mit Mehrwegpfandkisten
  • Zwei Brüder als Hauptverdächtige, die große Mengen an Hehlerware weiterverkauft haben
  • Gesamtschaden von etwa 841.000 Euro aus Pfandkistenbetrug

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Durchsuchung von Wohnungen und Geschäftsadressen in Tempelhof und Kreuzberg
  • Sicherstellung von mehr als 8.000 Pfandkisten und rund 950.000 Euro Bargeld
  • Einleitung weiterer Ermittlungsverfahren gegen rund 30 potenziell geschädigte Firmen

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