CDU und Grüne wollen besseren Schutz vor voyeuristischen Aufnahmen
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Schutz vor Voyeurismus in NRW
Düsseldorf () – Die CDU- und Grünen-Fraktionen im nordrhein-westfälischen Landtag haben sich für eine Verschärfung des Strafrechts bei heimlichen voyeuristischen Aufnahmen ausgesprochen. Die rechtspolitischen Sprecherinnen Angela Erwin (CDU) und Dagmar Hanses (Grüne) teilten mit, dass solche Aufnahmen im öffentlichen Raum derzeit oft straflos blieben, obwohl sie die Würde der Betroffenen verletzten.
Erwin betonte, heimliche Aufnahmen sensibler Körperbereiche seien demütigend und verletzend.
Sie begrüßte die Initiative, diese Schutzlücke zu schließen, forderte aber praxisgerechte Regelungen ohne übermäßige Bürokratie. Wichtig sei, dass kein Generalverdacht gegen das Fotografieren in der Öffentlichkeit entstehe.
Hanses verwies auf den Fall einer Frau aus Köln, der zeige, wie belastend es sei, wenn die Strafverfolgung ins Leere laufe.
Für die Grünen-Politikerin ist klar, dass es keinen Unterschied mache, wie die betroffene Person gekleidet sei. Beide Sprecherinnen setzen sich auf der Justizministerkonferenz für eine Gesetzesänderung ein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek (Archiv) |
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