Linke kritiert Landesregierung nach Aus für Bundesbehörde in Erfurt
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Thüringen und Forschungspolitik im Fokus
Erfurt () – Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat der Landesregierung vorgeworfen, sich nicht ausreichend für den Erhalt der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) in Thüringen einzusetzen. Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender und wissenschaftspolitischer Sprecher der Linken, teilte mit, die Entscheidung des Bundes stelle einen großen Verlust für Erfurt und die gesamte Forschungslandschaft im Osten dar.‘
Schaft kritisierte, die Landesregierung habe zwei Monate gebraucht, um ein erstes offizielles Gespräch mit der Bundesforschungsministerin zu führen.
Dies zeige, dass die Regierung „aus dem Knick kommen“ müsse, wenn Thüringen bei künftigen Ansiedlungen von Bundesbehörden nicht das Nachsehen haben solle.‘
Der Linken-Politiker forderte konkrete Taten von Ministerpräsident Bodo Ramelow. Es müsse sich im Bund für den Standort starkgemacht werden, egal ob für die DATI oder die Gründung einer Deutschen Anwendungsforschungsgemeinschaft.
Vom „grünen Herz Deutschlands“ allein werde der Wissenschaftsstandort Thüringen nicht stärker, so Schaft.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Christian Schaft (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Fraktion Die Linke kritisiert die Landesregierung für mangelndes Engagement zum Erhalt der DATI in Thüringen.
- Bundeseinheitliche Entscheidung stellt Verlust für Erfurt und Forschungslandschaft im Osten dar.
- Forderung nach schnellen und konkreten Maßnahmen von Ministerpräsident Bodo Ramelow.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Thüringer Landregierung, Fraktion Die Linke
- Stärke: erheblicher Verlust für Erfurt und Forschungslandschaft im Osten
- Zeitraum: zwei Monate für erstes offizielles Gespräch mit Bundesforschungsministerin
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Vorwurf an die Landesregierung, unzureichend für Erhalt der DATI einzusetzen
- Lange Reaktionszeit der Landesregierung auf die Entscheidung des Bundes
- Forderung nach stärkeren Bemühungen für den Wissenschaftsstandort Thüringen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Erstes offizielles Gespräch mit der Bundesforschungsministerin führen
- Sich für den Standort starkmachen, insbesondere für DATI und eine Deutsche Anwendungsforschungsgemeinschaft
- Aktive Maßnahmen zur Verbesserung der Forschungslandschaft in Thüringen ergreifen
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