Umfrage: Mehrheit will Entlastung bei steigenden Energiepreisen

10. März 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Energiepreise in Deutschland: Politik und Maßnahmen

() – Angesichts steigender Energiepreise infolge der Spannungen im Nahen Osten spricht sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen für staatliche Entlastungsmaßnahmen aus. In einer Forsa-Umfrage für den „Stern“ und RTL befürworten 77 Prozent der Bundesbürger ein Eingreifen der Bundesregierung, falls Öl- und Gaspreise in den kommenden Wochen hoch bleiben oder weiter steigen. 22 Prozent halten staatliche Eingriffe dagegen nicht für notwendig. Ein Prozent antwortete mit: „weiß nicht“.

Die Befürworter plädieren vor allem für Maßnahmen wie eine Preisobergrenze für Treibstoffe oder Steuersenkungen auf Benzin und Diesel. Besonders groß ist die Zustimmung in Ostdeutschland (86 Prozent) sowie bei Menschen mit niedrigeren Einkommen (87 Prozent). Auch Anhänger von Linkspartei (90 Prozent) und AfD (95 Prozent) unterstützen solche Entlastungsmaßnahmen überdurchschnittlich häufig, während Wähler der Grünen deutlich zurückhaltender sind (56 Prozent).

Hintergrund ist die Eskalation im Nahen Osten und die wachsende Spannung rund um den , die die internationalen Energiemärkte zunehmend verunsichert. Marktteilnehmer fürchten mögliche Störungen wichtiger Förder- und Transportwege, etwa in der Straße von Hormus, über die ein erheblicher Teil des weltweit gehandelten Öls transportiert wird. Bereits diese Risiken haben zuletzt die Preise für Öl und Gas steigen lassen.

Für könnten anhaltend hohe Energiepreise sowohl Verbraucher als auch die Wirtschaft belasten. Höhere Kosten fürs Tanken und Heizen wirken direkt auf die Haushalte, während energieintensive Branchen steigende Produktionskosten fürchten. Entsprechend wächst auch der politische Druck auf die Bundesregierung, auf mögliche neue Energiepreisschübe vorbereitet zu sein.

Siehe auch:  Mehrere Polizeieinsätze in Brandenburg
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Shell-Tankstelle (Archiv)

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  • 77 Prozent der Deutschen befürworten staatliche Entlastungsmaßnahmen bei hohen Energiepreisen.
  • Besonders große Zustimmung für Maßnahmen wie Preisobergrenzen oder Steuersenkungen in Ostdeutschland (86 Prozent) und bei Menschen mit niedrigerem Einkommen (87 Prozent).
  • Politischer Druck auf die Bundesregierung wächst, um auf mögliche neue Energiepreisschübe vorbereitet zu sein.

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  • 77 Prozent der Deutschen befürworten staatliche Eingriffe bei hohen Öl- und Gaspreisen
  • Besondere Zustimmung in Ostdeutschland (86 Prozent) und bei Menschen mit niedrigeren Einkommen (87 Prozent)
  • Politischer Druck auf die Bundesregierung wächst, um auf steigende Energiepreise vorbereitet zu sein

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