CDU-Wirtschaftsrat mahnt Stromsteuersenkung an

10. März 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Forderungen zur Stromsteuersenkung in Berlin

() – Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten durch den -Krieg erinnert der Wirtschaftsrat der CDU die Regierung an das Versprechen der Stromsteuersenkung.

„Elektrifizierung kann langfristig helfen, die Abhängigkeit von starken Preisschwankungen bei Öl und Gas zu verringern“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger dem „Redaktionsnetzwerk „. Voraussetzung sei allerdings, dass Strom für Verbraucher und Wirtschaft bezahlbar bleibe. „Die Stromsteuer muss deshalb, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, für alle gesenkt werden – nicht nur selektiv“, so Steiger.

Damit erhöht sich der Druck auf Union und SPD, das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und die Stromsteuer für alle zu senken – also auch für Privatleute. Vor wenigen Tagen hatten sich die Branchenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH in einer gemeinsamen Erklärung für diesen Schritt ausgesprochen. Die Regierung hatte im Juli beschlossen, die Stromsteuer für Privatleute und kleinere Unternehmen nicht wie versprochen zu senken. Als Grund wurde die schlechte Haushaltslage genannt.

Steiger blickte auch auf das neue Energiepaket der EU-Kommission. Es sei ein „richtiger Ansatz“, im Brüsseler Bürgerenergiepaket eine Stromsteuersenkung auf das europäische Mindestmaß zu fordern. „Es ist widersinnig, auf der einen Seite mit teuren Subventionen Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen in den Markt zu drücken und auf der anderen Seite die Elektrifizierung über künstlich verteuerten Strom zu behindern“, sagte Steiger.

Siehe auch:  Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation

Der Wirtschaftsrat forderte mit Blick auf die aktuelle Energiepreiskrise eine Stärkung des heimischen Energieangebots. Steiger sprach sich für die stärkere Nutzung eigener Gasquellen aus, „einschließlich unkonventioneller Fördermethoden wie Fracking – selbstverständlich unter höchsten Sicherheits- und Umweltstandards“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Moderne Stromzähler (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wirtschaftsrat der CDU fordert Senkung der Stromsteuer für alle, nicht nur selektiv.
  • Union und SPD unter Druck, Koalitionsversprechen zur Stromsteuersenkung umzusetzen.
  • BDA, BDI, DIHK und ZDH sprachen sich ebenfalls für eine Stromsteuersenkung aus.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Verbraucher, Wirtschaft, Privatleute, kleinere Unternehmen
  • Stärke: Forderung nach Senkung der Stromsteuer für alle
  • Zeitraum: Bezug auf Koalitionsvertrag, kurzfristiger Handlungsdruck aufgrund der aktuellen Energiepreiskrise

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Steigende Energiekosten aufgrund des Iran-Kriegs
  • Versprechen der Stromsteuersenkung im Koalitionsvertrag
  • Schlechte Haushaltslage als Grund für ausbleibende Senkung der Stromsteuer für Privatleute und kleinere Unternehmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Umsetzung des Versprechens zur Senkung der Stromsteuer für alle Verbraucher
  • Stärkung des heimischen Energieangebots durch Nutzung eigener Gasquellen, einschließlich unkonventioneller Methoden wie Fracking
  • Forderung nach einer Stromsteuersenkung auf europäisches Mindestmaß im Rahmen des neuen Energiepakets der EU-Kommission

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