Sachsen verzeichnet weniger Asylzugänge und mehr freiwillige Ausreisen

10. März 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Asylpolitik in Sachsen: Aktuelle Entwicklungen

Dresden () – Die Zahl der Asylsuchenden in ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wie die Landesdirektion Sachsen (LDS) am Dienstag mitteilte, wurden 2025 in den sächsischen Aufnahmeeinrichtungen 5.189 Asylsuchende registriert, nachdem es 2024 noch 10.120 Personen waren.

Die Hauptherkunftsländer der Antragsteller waren Venezuela, Afghanistan, Syrien, Pakistan und die .

Gleichzeitig erreichten die nachgewiesenen freiwilligen Ausreisen mit 1.588 Personen einen Höchststand. Die Behörde führt dies auf intensive Beratung und die konsequente Androhung von Abschiebungen zurück.

Insgesamt verließen 12.736 Drittstaatsangehörige den Freistaat, darunter 2.621 Personen aus der . Die Zahl der zwangsweisen Rückführungen lag mit 917 Personen leicht unter dem Vorjahreswert von 936, wobei 33,5 Prozent der Abgeschobenen rechtskräftig verurteilte Straftäter waren.

Zum Jahreswechsel lebten nach Angaben der Behörde 25.524 Personen im Asylverfahren oder waren ausreisepflichtig, darunter 12.527 mit vollziehbarer Ausreisepflicht.

Zusätzlich hielten sich 70.164 Schutzsuchende aus der Ukraine in Sachsen auf. Die Kapazitäten in den drei Aufnahmeeinrichtungen in Dresden, und wurden aufgrund des Rückgangs der Zugangszahlen reduziert, bleiben aber teilweise einsatzbereit.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Asylbewerberunterkunft (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 5.189 Asylsuchende registriert in Sachsen (2025), nach 10.120 (2024)
  • Hauptherkunftsländer: Venezuela, Afghanistan, Syrien, Pakistan, Türkei
  • 70.164 Schutzsuchende aus der Ukraine in Sachsen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der Asylsuchenden von 10.120 auf 5.189 im Jahr 2025
  • Höchststand bei freiwilligen Ausreisen durch intensive Beratung und Androhung von Abschiebungen
  • Viele Schutzsuchende aus der Ukraine, 70.164 Personen in Sachsen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Intensive Beratung und Androhung von Abschiebungen zur Förderung freiwilliger Ausreisen
  • Reduzierung der Kapazitäten in den Aufnahmeeinrichtungen in Dresden, Chemnitz und Leipzig
  • Überwachung und Verwaltung von 25.524 Personen im Asylverfahren oder mit Ausreisepflicht

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