Verkehrsunfallbilanz für NRW zeigt gemischte Entwicklung
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Verkehrssicherheit in Nordrhein-Westfalen 2025
Düsseldorf () – Die Verkehrsunfallbilanz für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025 zeigt einen leichten Rückgang der Verkehrstoten, aber deutliche Anstiege bei Unfällen unter Drogeneinfluss und illegalen Autorennen. Das teilte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf mit.
Insgesamt starben 479 Menschen im Straßenverkehr, sechs weniger als im Vorjahr.
Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg jedoch auf rund 656.000, dabei wurden etwa 81.200 Menschen verletzt oder getötet.
Besorgniserregend ist die Entwicklung bei Drogen am Steuer. Die Zahl der Unfälle unter Cannabiseinfluss stieg um 23 Prozent auf 506 – ein neuer Höchstwert.
Auch verbotene Kraftfahrzeugrennen erreichten mit 2.384 registrierten Fällen einen Rekordstand. Infolge solcher Rennen kamen 19 Menschen ums Leben, so viele wie noch nie seit Einführung des Straftatbestands 2017. Im Radverkehr starben 106 Menschen, die höchste Zahl im Zehnjahresvergleich.
Auffällig sind die steigenden Unfallzahlen bei Kindern und Jugendlichen.
Die Zahl der verunglückten Unter-14-Jährigen auf E-Scootern stieg um 72 Prozent auf 566. Reul wies darauf hin, dass E-Scooter erst ab 14 Jahren gefahren werden dürfen. Positiv entwickelte sich die Zahl getöteter Motorradfahrer, die mit 45 um fast die Hälfte sank.
Der Minister betonte, menschliche Fehler wie Unachtsamkeit, Alkohol oder Rücksichtslosigkeit seien die Hauptursachen für Unfälle.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizisten (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Verkehrstote in Nordrhein-Westfalen 2025: 479, sechs weniger als im Vorjahr
- Unfälle unter Cannabiseinfluss stiegen um 23 % auf 506
- Rekord bei illegalen Autorennen: 2.384 Fälle, 19 Todesfälle
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: Verkehrsteilnehmer in Nordrhein-Westfalen
- Region: Nordrhein-Westfalen
- Zahl/Frist: 479 Verkehrstote im Jahr 2025; 656.000 Verkehrsunfälle; 23% Anstieg bei Unfällen unter Cannabiseinfluss; 2.384 illegale Autorennen; 566 verunglückte Unter-14-Jährige auf E-Scootern; 106 tote Radfahrer; 45 getötete Motorradfahrer
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Rückgang der Verkehrstoten auf 479 im Vergleich zum Vorjahr
- Anstieg von Unfällen unter Drogeneinfluss, insbesondere 23%-Steigerung bei Cannabisunfällen
- Rekordanzahl von illegalen Autorennen mit 2.384 Fällen und 19 Todesfällen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Erhöhung der Polizeipräsenz zur Bekämpfung von Drogenunfällen und illegalen Autorennen
- Aufklärungskampagnen zu den Gefahren des Fahrens unter Drogeneinfluss
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