CDU Schleswig-Holstein beschließt Sicherheitskonzept mit Drohnenwall und Dienstpflicht
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheitspolitik in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die CDU Schleswig-Holstein hat auf ihrem Landesparteitag einstimmig den Leitantrag „Sicheres Schleswig-Holstein“ verabschiedet. Das teilte Generalsekretär Lukas Kilian mit.
Der Beschluss umfasst weitreichende Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheitsarchitektur angesichts hybrider Bedrohungen und der veränderten Sicherheitslage in Europa.
Zu den beschlossenen Positionen gehören die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht mit Ersatzdienst, der Ausbau militärischer und ziviler Reserven sowie die Errichtung eines Drohnenwalls zum Schutz vor Bedrohungen durch militärische Drohnen. Weitere Punkte sind die Einführung eines Landes-KRITIS-Gesetzes zum Schutz kritischer Infrastruktur, die Etablierung von Zivilschutz-Übungen an Bildungseinrichtungen und die Entwicklung einer neuen Cyberstrategie für das Land.
Bundesaußenminister Johann Wadephul betonte die strategische Bedeutung Schleswig-Holsteins als sicherheitspolitischen Schlüsselraum Europas.
Innenministerin Magdalena Finke verwies auf die Notwendigkeit moderner Ziviler Verteidigung, während Oberst Michael Skamel vom Landeskommando die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Polizei und zivilen Organisationen hervorhob. Die etwa 240 Delegierten stimmten dem umfassenden Sicherheitspaket geschlossen zu.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldat mit Pistole (Archiv) |
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- Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht mit Ersatzdienst
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- Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht mit Ersatzdienst
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- Errichtung eines Drohnenwalls zum Schutz vor militärischen Drohnen
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